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Tennis, WTA: Jelina Switolina sorgt sich um Großmutter in Odessa

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Tennis, WTA: Jelina Switolina sorgt sich um Großmutter in Odessa

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Tennis-Star sorgt sich um Oma

Tennis-Star sorgt sich um Oma

Die ukrainische Tennisspielerin Jelina Switolina macht sich angesichts des Krieges in ihrer Heimat große Sorgen um ihre Großmutter Tamara.
Nach dem Sieg gegen die Russin Anastassija Potapowa beim WTA-Turnier in Monterrey kündigte die Ukrainerin Elina Svitolina an, ihr Preisgeld zu spenden. Die 27-Jährige sieht sich auf einer Mission.
SID
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von SID

Die ukrainische Tennisspielerin Jelina Switolina macht sich angesichts des Krieges in ihrer Heimat große Sorgen um ihre Großmutter Tamara.

„Es ist hart für ältere Menschen, einen weiteren Krieg durchzumachen. Ich hoffe, dass all das eines Tages endet und ich zurückkommen kann, um sie zu sehen“, sagte die ehemalige Weltranglistendritte der Nachrichtenagentur AFP. (NEWS: Alles zum Tennis)

Ihre in Odessa lebende Großmutter habe bereits den Einmarsch der Nazis im Jahr 1941 erlebt. "Das wenige Essen, das Verbleiben daheim oder im Keller für mehrere Tage... für die Menschen ist das extrem stressig und mental sehr, sehr schwierig", sagte Switolina: "Ich versuche, mit ihr in Kontakt zu bleiben und so gut zu helfen, wie ich kann. Sie war zu alt, um noch umzuziehen."

Die 27 Jahre alte Switolina ist ebenso wie der ehemalige Fußballstar Andrej Schewtschenko Botschafter der von Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj ins Leben gerufenen Kampagne United24. Mit der Aktion sollen weltweit Spenden für den Kampf der Ukraine gegen die russischen Truppen sowie den Wiederaufbau des Landes gesammelt werden.

Switolinas Eltern und ihr Bruder konnten noch fliehen, doch ihre über 80 Jahre alte Großmutter und ihr Onkel blieben ebenso wie dessen Familie in Odessa. Die Hafenstadt ist immer wieder Ziel von Raketenangriffen.

Switolina erwartet im Oktober ihr erstes Kind, Vater ist der französische Tennisprofi Gael Monfils (35), mit dem sie seit vergangenem Juli verheiratet ist. Die Freude werde aber getrübt durch ihre Angst um die in der Ukraine gebliebenen Familienmitglieder, sagte die Wimbledon-Halbfinalistin von 2019.

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