Hamann nimmt sich Alaba und Coman zur Brust

Hamann nimmt sich Alaba und Coman zur Brust

David Alaba hat den FC Bayern in Richtung Real Madrid verlassen, Kingsley Coman fordert offenbar ein höheres Gehalt. Dietmar Hamann sieht die Entwicklungen in München kritisch.
Der neue Bayern-Trainer fordert eine Steigerung von seinen offensiven Außenspielern.
Nagelsmann macht Druck auf Flügelspieler
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. SPORT1
von SPORT1
am 23. Juli

Dieter Hamann hat das Verhalten von David Alaba und Kingsley Coman in den Vertragsverhandlungen mit dem FC Bayern kritisiert.

Der frühere Profi des Rekordmeisters und Ex-Nationalspieler hofft für die Münchner, dass die Bemühungen um einen Verlängerung mit Leon Goretzka, dessen Arbeitspapier im Sommer 2022 endet, kein zweite Fall Alaba werden.

„Dass er mehr verdienen will als bei seinem bisherigen Vertrag, finde ich legitim, aber es muss natürlich im Rahmen sein“, sagte Hamann im Bild-Podcast „Bayern Insider“ über die Situation von Goretzka.

Goretzka will bei Bayern bleiben

Der Mittelfeldspieler wird Gerüchten zufolge mit Real Madrid und Manchester United in Verbindung gebracht, will aber SPORT1-Informationen zufolge beim Rekordmeister verlängern.

„Ich hoffe, dass der Verein nicht benutzt und genutzt wird, um bei einem anderen Verein mehr Geld zu bekommen. Wenn er (Goretzka, Anm. d. Red.) weg will, hoffe ich, dass er es sagt“, fügte Hamann hinzu. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

Der 47-Jährige führte weiter aus: „Mit dem Verein zu verhandeln, dem er viel zu verdanken hat, und dann nach sechs Monaten zu sagen: ‚Ich gehe doch woanders hin‘, weil er dann das Maximale aus Manchester United herausgekratzt hat, passiert hoffentlich nicht. Das ist bei David Alaba passiert, und so wie es gelaufen ist, war es meiner Meinung nach nicht in Ordnung.“

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Alaba hatte den FC Bayern nach mehr als zehn Jahren verlassen, um sich Real anzuschließen. Bei den Königlichen war der Österreicher diese Woche vorgestellt worden. Das Angebot der Bayern hatte ihm nicht genügt.

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Zahavi holt Angebote für Coman ein

Und: Bei den Personalien Alaba und auch Coman steht der Name Pini Zahavi dahinter. Der Berater klopft aktuell offenbar den englischen Markt ab, um Angebote für den Franzosen einzuholen.

Angeblich fordert Coman ebenfalls ein deutlich höheres Gehalt. „Wenn er wirklich das Doppelte verdienen will, als das, was er jetzt bekommt, dann kann man ihm ein Angebot machen und braucht dann gar nicht mehr weitersprechen“, sagte Hamann über den Flügelspieler.

Und weiter: „Dann soll er gehen. Du kannst diese Spielchen natürlich nicht mitmachen. (…) Das wäre Irrsinn, das wären Regionen von Neuer oder Lewandowski.“

Comans Vertrag läuft allerdings erst im Jahr 2023 aus.

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