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Riesenenttäuschung: Olympia ohne Lölling

Riesenenttäuschung: Olympia ohne Lölling

Skeleton-Vizeweltmeisterin Jacqueline Lölling (Winterberg) hat zum Abschluss der Weltcup-Saison eine Riesenenttäuschung erlebt.
Lölling schafft es in St. Moritz nur auf Rang zwölf
Lölling schafft es in St. Moritz nur auf Rang zwölf
© AFP/SID/INA FASSBENDER
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von SID

Skeleton-Vizeweltmeisterin Jacqueline Lölling (Winterberg) hat zum Abschluss der Weltcup-Saison eine Riesenenttäuschung erlebt.

Beim kombinierten Wettbewerb aus EM und Weltcup auf der Natureisbahn in St. Moritz fuhr die 26-Jährige als Zwölfte an den Top Acht vorbei und verpasste dadurch das Olympia-Ticket für die Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar).

"Es ist schwierig, Worte dafür zu finden", sagte Lölling enttäuscht: "Es haben zu viele Sachen gefehlt heute, um ganz vorne mitzufahren. Jetzt gerade ist es einfach sehr bitter."

Olympische Träume von Lölling platzen

Für Lölling, die sich erst durch ihre erste Podestplatzierung am vergangenen Wochenende beim Heim-Weltcup in Winterberg Hoffnungen auf ihre zweite Olympia-Teilnahme machen durfte, zerschlugen sich bereits nach einem völlig enttäuschenden ersten Lauf alle olympischen Träume.

Mit über einer Sekunde Rückstand ging sie als 15. in den zweiten Durchgang.

Weltmeisterin Tina Hermann (Königssee), die im Dezember die beiden Weltcups in Altenberg gewonnen hatte, verfehlte als Zehnte erneut das Podium, Nachwuchshoffnung Hannah Neise (Winterberg) sorgte beim ersten australischen Weltcupsieg von Jaclyn Narracott als Achte für das beste deutsche Resultat.

Europameisterin und Gesamtweltcup-Siegerin wurde die Niederländerin Kimberley Bos.

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