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Preuß kämpft mit Corona-Folgen

Preuß kämpft mit Corona-Folgen

Franziska Preuß kämpft mehr als zwei Wochen nach ihrer Corona-Infektion weiter mit den gesundheitlichen Folgen. Es gehe ihr nicht optimal.
Franziska Preuß geht es noch nicht optimal nach ihrer Corona-Infektion
Franziska Preuß geht es noch nicht optimal nach ihrer Corona-Infektion
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SID
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von SID

Die deutsche Biathlon-Medaillenhoffnung Franziska Preuß kämpft mehr als zwei Wochen nach ihrer Corona-Infektion weiter mit den gesundheitlichen Folgen.

„Franzi geht es noch nicht ganz so optimal. Sie hat mit ihrer Corona-Infektion noch kleinere Probleme“, sagte Frauen-Trainer Kristian Mehringer im ZDF: „Sie ist noch nicht so im Training, schade.“ (NEWS: Alles zum Biathlon)

Preuß hatte sich kurz vor dem Jahreswechsel mit dem Coronavirus infiziert, die Zeit drängt keine vier Wochen vor dem Olympischen Spielen in Peking (4. bis 20. Februar). „Die ersten Tage war ich ehrlich gesagt schon sehr niedergeschlagen“, hatte die 27-Jährige zuletzt gesagt: „Aber inzwischen bin ich wieder optimistischer und versuche das Beste aus der Situation zu machen.“

Mehringer hofft, „dass es die nächsten Tage bergauf geht und sie wieder ins Training einsteigen kann“, sagte er. Zum jetzigen Zeitpunkt könne Preuß nicht an Wettkämpfe denken.

Disziplin-Trainer Florian Steirer schloss eine Rückkehr bei der Olympia-Generalprobe in Antholz in der kommenden Woche (20. bis 23. Januar) aus. Da müsse „ein Wunder“ passieren, sagte er: „Bei Franzi stellt es sich aktuell kompliziert dar. Wir müssen sehr viel Hoffnung haben.“ (DATEN: Der Kalender zum Biathlon-Weltcup)

Preuß sei „in sehr guter medizinischer Betreuung“, am Montag ist der Beginn eines leichten Aufbautrainings geplant. Mit Blick auf Olympia sei es „zeitlich sehr knapp“, aber es könne sich laut Steirer ausgehen: „Die Frage ist, wie gut sie auf die ersten Einheiten reagiert.“