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Friedrich rast zum Doppelsieg

Friedrich rast zum Doppelsieg

Bob-Olympiasieger Francesco Friedrich nimmt bei seinem Heimspiel in Altenberg weiteren Schwung für die Winterspiele auf. Es ist sein sechster Sieg im sechsten Rennen.
Im „SKI & BERGE: Das DSV Magazin“ auf SPORT1 spricht Ruth Hofmann mit Olympiasiegerin und Vize-Weltmeisterin Viktoria Rebensburg über das Thema Wintersport in all seinen Facetten.
SID
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von SID

Bob-Olympiasieger Francesco Friedrich (Oberbärenburg) hat bei seinem Heimspiel in Altenberg weiteren Schwung für die Winterspiele aufgenommen - und hatte mit der Konkurrenz dabei mal wieder kaum Mühe.

Nach dem Sieg am Samstag im Zweier gewann er am Sonntag auch den Vierer-Weltcup, es war sein sechster Sieg im sechsten Rennen der Saison.

Gleich 0,67 Sekunden Vorsprung hatte Friedrich nach zwei Läufen auf den zweitplatzierten Österreicher Benjamin Maier, der Russe Rostislaw Gaitukewitsch wurde Dritter.

Johannes Lochner schwächelte im ersten Durchgang als Neunter, kletterte mit der zweitbesten Laufzeit im zweiten Durchgang aber noch auf Rang vier. Christoph Hafer (Bad Feilnbach) wurde Achter.

Friedrich hatte zwar auch am Samstag im kleinen Schlitten gewonnen, nach seinem Geschmack war dieser Sieg allerdings nicht souverän genug ausgefallen.

„Das war einfach kein guter Tag“, sagte er, „ich war zu träge und zu spät am Lenkseil.“ Am Sonntag war er mit seinem Viererteam am Start und in der Bahn nun in beiden Läufen am stärksten.

Friedrich, für den es der 58. Weltcupsieg war, ist großer Favorit für die Winterspiele (4. bis 20. Februar) in Peking. Der Sachse ist seit fünf Großereignissen in beiden Schlitten ungeschlagen.

Im Vorjahr gewann er neben WM-Gold im Zweier und Vierer zudem alle Weltcup-Rennen bis auf eines, damals hatte Lochner in Innsbruck die Nase vorn gehabt.