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Long Covid: Dajana Eitberger kämpft mit Spätfolgen ihrer Corona-Infektion

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Long Covid: Dajana Eitberger kämpft mit Spätfolgen ihrer Corona-Infektion

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Olympia-Zweite klagt über Long Covid

Olympia-Zweite klagt über Long Covid

Welche negativen Auswirkungen eine Covid-Infektion auf die sportliche Karriere haben kann, zeigt sich bei Dajana Eitberger. Die Rennrodlerin fand in diesem Winter nie mehr den Anschluss an die Weltspitze.
Dajana Eitberger kämpft mit Spätfolgen einer Corona-Infektion
Dajana Eitberger kämpft mit Spätfolgen einer Corona-Infektion
© Imago
. SPORT1
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von SPORT1

Die möglichen Langzeitfolgen einer Corona-Infektion machen auch nicht vor Sportlerinnen und Sportlern halt: Rennrodlerin Dajana Eitberger leidet auch Monate nach ihrer Corona-Erkrankung unter den Spätfolgen.

Gegenüber der Süddeutschen Zeitung berichtete die 31-Jährige von physischer Schwäche, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnislücken. Im Dezember war Eitberger positiv auf das Virus getestet worden. Seitdem fand sie nie mehr den Anschluss an die Weltspitze.

Nach Stürzen in Sigulda in Lettland hatte die gebürtige Thüringerin die abgelaufene Olympia-Saison vorzeitig beendet. „Da hab ich kapiert, dass ich noch gar nicht fit war und viel zu früh nach der Corona-Infektion wieder trainiert habe“, erklärte Eitberger.

Eitberger klagt: „Kriege das Puzzle nicht mehr zusammen“

Die Winterspiele in Peking verpasste die Olympia-Zweite von 2018 komplett. Das technische Know-how sei immer ihre Stärke gewesen, meinte Eitberger, „jetzt kriege ich das Puzzle nicht mehr zusammen“.

Mittlerweile schaffe sie an guten Tagen wieder das Training auf der Eisbahn, „ohne dass ich mich eine Woche lang davon erholen muss“, so Eitberger.

Nun wolle sie erstmals psychologische Hilfe in Anspruch nehmen, um wieder Vertrauen in ihren Körper zu finden. An die Sportverbände appellierte sie, es brauche Angebote, Fürsorge und mehr Verständnis bezüglich der langwierigen Covid-Folgen.