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Comeback auf Schnee: Dreßen legt Fokus auf kommende Saison

Comeback auf Schnee: Dreßen legt Fokus auf kommende Saison

Thomas Dreßen hat eine Reise zu den Weltcup-Rennen in Kitzbühel angekündigt - eine Teilnahme aber verständlicherweise ausgeschlossen.
Thomas Dreßen reist als "Zuschauer" nach Kitzbühel
Thomas Dreßen reist als "Zuschauer" nach Kitzbühel
© AFP/SID/FABRICE COFFRINI
SID
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von SID

Nach seinem ersten erfolgreichen Skitag seit knapp elf Monaten hat ein gut gelaunter Thomas Dreßen eine Reise zu den Weltcup-Rennen in der kommenden Woche in Kitzbühel angekündigt - eine Teilnahme aber verständlicherweise ausgeschlossen. Er werde die Streif "vielleicht rutschen, besichtigen, aber fahren sicher nicht", sagte der 28 Jahre alte Skirennläufer im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID) mit einem Grinsen.

Erstmals seit der WM-Abfahrt und der anschließenden Operation am bereits vorgeschädigten rechten Knie stand der erfolgreichste deutsche Abfahrer am Montagvormittag in Sölden wieder auf Alpin-Skiern. Nach diesem "ersten Schritt" will er in Kitzbühel, wo er 2018 den ersten seiner fünf Weltcup-Siege feierte, sein Comeback fortsetzen. "Ich werde ein paar Tage bei der Mannschaft sein, frei fahren und ein bisschen Techniktraining machen."

Einen Start bei einem Rennen noch in dieser Saison schloss Dreßen nicht völlig aus, betonte aber, er wolle jetzt "nicht übermütig werden und mit dem Kopf durch die Wand" - der Fokus liege auf der "nächsten Saison". Allerdings spekuliert er darauf, beim Weltcup Anfang März im norwegischen Kvitfjell zumindest die Abfahrtstrainings mitzufahren. "Wenn es super läuft, fahre ich sie vielleicht. Aber darauf wetten würde ich nicht."

Mit seinem Comeback auf Schnee war Dreßen erkennbar zufrieden. "Ich hab' eine g'scheite Gaudi g'habt, es war richtig cool." Das Knie, in dem in einem besonderen Verfahren der rechte Knorpel wieder aufgebaut wird, "hat überhaupt nicht wehgetan oder Probleme gemacht", berichtete er und ergänzte mit einem Schmunzeln: "Ich bin auch fahrerisch nicht so schlecht gefahren, das lässt sich schon sehen."