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Ski-Alpin-Zoff: "Fehlplanung sondergleichen" - "In diesen Zeiten ein Blödsinn“

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Ski-Alpin-Zoff: "Fehlplanung sondergleichen" - "In diesen Zeiten ein Blödsinn“

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Ski-Zoff: „Fehlplanung sondergleichen“

Ski-Zoff: „Fehlplanung sondergleichen“

Wie stark muss der Ski-Alpin-Zirkus den Weltcupkalender wegen des Klimawandels ummodeln? Der Schweizer Verbandschef Urs Lehmann legt den Finger in die Wunde.
Im „SKI & BERGE: Das DSV Magazin“ bemängelt DSV-Sportvorstand Wolfgang Maier die damaligen scharfen Maßnahmen der deutschen Corona-Politik im Hinblick auf Wintersport und Nachwuchsarbeit.
. SPORT1
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von SPORT1

Wie sieht die Zukunft vom Ski Alpin im Kontext des Klimawandels aus?

Diese Frage beschäftigt die Verantwortlich derzeit wie kaum eine andere. DSV-Sportdirektor Wolfgang Maier kritisierte unlängst im SPORT1-Interview: „Niemand wollte, dass die Saison so früh im Oktober startet.“

Auch Urs Lehmann, Präsident vom Swiss Ski, findet, dass der Weltcup-Kalender einschneidend verändert werden müsste.

Ski-Kalender reformieren? Schweiz-Boss mit mehreren Ideen

„Der ganze Tross fliegt jetzt nach Übersee für die Rennen in Lake Louise und in Beaver Creek. Und im März nochmals nach Aspen. Das ist eine Fehlplanung sondergleichen und auch ökologisch in diesen Zeiten ein Blödsinn“, kritisierte der langjährige Funktionär im Gespräch mit Blick. An der Reformfähigkeit des Weltverbands FIS zweifelt er allerdings - er sieht ihn als „zerstrittene Großbaustelle“.

Urs Lehmann (rechts) kritisiert den Ski-Weltverband FIS wegen des Rennkalenders
Urs Lehmann (rechts) kritisiert den Ski-Weltverband FIS wegen des Rennkalenders

Lehmann kann sich dabei vorstellen, dass der Ski-Zirkus an ungewohnte Orte ausweicht, um dem zunehmenden Schneemangel auszuweichen - zum Beispiel nach Südamerika: „Das hatten wir ja Mitte der 80er Jahre schon mit den Abfahrten in Las Lenas. Tatsächlich lag dort in diesem August sehr viel Schnee.“

Eine weitere Idee, die Lehmann formuliert: „Auch in Neuseeland hatte es in diesem Sommer so viel Schnee wie lange nicht mehr. Da könnte man Rennen der Techniker durchführen. Da gibt es Interesse und es laufen auch Gespräche.“

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