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Offener Wadenbeinbruch! Streif in Kitzbühel fordert Opfer

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Offener Wadenbeinbruch! Streif in Kitzbühel fordert Opfer

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Offener Bruch! Streif fordert Opfer

Bei der legendären Streif-Abfahrt kommt es zu einem heftigen Sturz. Sogar der Hubschrauber kommt zum Einsatz. Auch Topfavorit Aleksander Aamodt Kilde erlebt eine Schrecksekunde.
Henrik Röa musste nach seinem Sturz erstversorgt werden
Henrik Röa musste nach seinem Sturz erstversorgt werden
© Imago
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von SPORT1

Beim Sieg des Österreichers Vincent Kriechmayr auf der legendären Streif in Kitzbühel ist es zu einigen unschönen Szenen gekommen.

So entging Topfavorit Aleksander Aamodt Kilde, der nach einem Vorfall im Training mit einem Handbruch an den Start gegangen war, nur haarscharf einem Einschlag in der Werbebande.

„Das war eine Nahtoderfahrung“, sagte der Norweger über die spektakuläre Szene, die zum Glück noch einmal gut ausgegangen war.

Aleksander Aamodt Kilde konnte einen Sturz knapp vermeiden
Aleksander Aamodt Kilde konnte einen Sturz knapp vermeiden

Kilde hatte vier der bisherigen sechs Abfahrtsrennen in diesem Winter gewonnen, doch diesmal war sein wilder Ritt zu viel des Guten und er kam nur auf Rang 16 ins Ziel.

Norweger stürzt böse auf der Streif

Immerhin kam er unversehrt ins Ziel, sein Landsmann Henrik Röa hatte weniger Glück. Der 27-Jährige flog nach einem Verschneider kurz vor der Ziellinie brutal ab und musste im Zielraum erstversorgt werden.

Anschließend wurde der Norweger von einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Dort wurde ein offener Wadenbeinbruch diagnostiziert, wie die österreichische Krone berichtet. „Wir bestätigen einen Bruch der Wade bei Heinrik Röa“, erklärte Norwegens Sportchef Claus Ryste der norwegischen Nachrichtenagentur NTB. Weitere Informationen werde der Verband zeitnah verkünden, hieß es weiter.

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Mitfavorit Marco Odermatt aus der Schweiz hatte wie Kilde einen Sturz dagegen vermeiden können. Dadurch kamen tatsächlich alle Fahrer ins Ziel, da auch Röa trotz seines Zielsturzes noch gewertet wurde.

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