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Skispringen: Kobayashi siegt in Sapporo - nur ein DSV-Adler überzeugt

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Skispringen: Kobayashi siegt in Sapporo - nur ein DSV-Adler überzeugt

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Kobayashi siegt - nur ein DSV-Adler überzeugt

Der Skisprung-Zirkus macht Station in Japan. Ein Lokalmatador triumphiert, die Deutschen sind nur Mittelmaß.
Severin Freund gewann Olympisches Gold, wurde vier Mal Weltmeister und gewann 2014/15 den Gesamtweltcup im Skispringen. Im "SKI & BERGE - Das DSV-Magazin" erklärt er die Hintergründe für seinen "frühen" Rücktritt mit 33 Jahren im Frühjahr 2022.
SID
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von SID

Skispringer Andreas Wellinger hat im japanischen Sapporo für den einzigen deutschen Lichtblick gesorgt.

Der zweimalige Olympiasieger landete als Achter zum fünften Mal in dieser Saison in den Top Ten, zum Podest fehlten umgerechnet fast zehn Meter. Sieger im ersten Weltcup-Springen außerhalb Europas seit fast drei Jahren wurde Lokalmatador Ryoyu Kobayashi.

Wellinger lag nach einem Sprung auf 133,5 m zunächst als Fünfter in Podest-Nähe, verlor im zweiten Durchgang bei immer schlechter werdenden Windverhältnissen mit nur 122,0 m aber an Boden.

Die übrigen DSV-Adler hatten mit den vorderen Plätzen nichts zu tun. Karl Geiger (Oberstdorf) enttäuschte auf Rang 20 ebenso wie der zuletzt erstarkte Markus Eisenbichler (Siegsdorf) auf Platz 23.

Kubacki erneut auf dem Podest

Kobayashi meldete sich derweil mit seinem ersten Podestplatz des Winters in der Weltspitze zurück. Der zweimalige Gewinner der Vierschanzentournee segelte auf 135,0 und 130,0 und gewann vor Dawid Kubacki, der zum zehnten Mal in Folge auf dem Podest stand. Der Pole jagt damit weiter den Rekord des Finnen Janne Ahonen aus der Saison 2004/05, der 13 Podestplätzen in Folge geschafft hatte. Dritter wurde Tournee-Champion Halvor Egner Granerud aus Norwegen.

In die Punkte schafften es aus deutscher Sicht außerdem Constantin Schmid (Oberaudorf/22.) und Stephan Leyhe (Willingen/24.), der 2020 auf der Olympia-Schanze von 1972 noch Zweiter geworden war. Tournee-Überraschung Philipp Raimund (Oberstdorf(35.) verpasste dagegen erstmals seit dem Saisonstart in Wisla den zweiten Durchgang.

Nach fast drei Jahren tauchte zudem Noriaki Kasai (50) wieder im Weltcup auf. Der Skisprung-Oldie startete kurzfristig für den erkrankten Rikuta Watanabe in der Qualifikation, verpasste aber mit 108,0 m auf Rang 51 den Einzug in den Wettkampf der besten 50 denkbar knapp. Kasai ließ dabei immerhin den Schweizer Kilian Peier, WM-Dritter von 2019, und seinen Landsmann Junshiro Kobayashi hinter sich.

Am Samstag (8.00 Uhr MEZ) und Sonntag (2.00 Uhr MEZ) stehen in Sapporo zwei weitere Einzel-Wettbewerbe auf dem Programm.