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Selber sporteln, Abenteuerplanung oder Equipment-Check - es gibt einiges zu tun
Selber sporteln, Abenteuerplanung oder Equipment-Check - es gibt einiges zu tun © Victor Freitas, pripicart, Pixabay
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So gern wir sonst draußen unterwegs sind, in den nächsten Tagen ist das für viele keine Option. Was also machen, wenn man mit Staubwischen, Steuererklärung und Kamasutra durch ist? Nicht verzweifeln! Wir haben dir fünf Beschäftigungen zusammengestellt, mit denen du locker ein paar Tage überbrücken kannst.

1. Selber Sport machen

Natürlich fallen einem da als erstes die bekannten Fitness Apps wie Freeletics ein. Wesentlich lustiger ist aber das Tele Gym in der Originalversion aus den 80er Jahren: Spandex, Schnauzbart, Dauerwelle und los geht’s! Aber auch die ZDF-Show „Enorm in Form“ von 1983 geht absolut steil. Bei diesem Programm können auch die Kids mitmachen und so die Energie loswerden, die sie sonst in die Zerstörung des Einbausofas investieren. Die einzige Gefahr dabei: Vor Lachen umzufallen. Yogachannels wie der von Maddy Morrison müssen nicht extra erwähnt werden – oder?

2. Inspirationen sammeln

Schon klar: Selbst der Motivierteste kann nicht den ganzen Tag Bauch Beine Po trainieren. Also vielleicht mal einen Blick riskieren, was die anderen so machen. Bryan Iguchi z.B. hat sich im letzten Winter mit Jeremy Jones und Travis Rice zusammengetan. Die drei sind 10 Tage lang auf Splitboards durch den Grand-Teton Nationalpark gezogen und wie das Lineup vermuten lässt, sind dabei jede Menge hervorragender Shots entstanden. Ansehen kann man sich die einstündige Doku hier. Wer auf Snowcamping und Pillowlines steht, wird damit garantiert gut unterhalten. Noch epischere Bilder verspricht der Trailer zu „Dark Matter“ mit Travis und Elias Elhardt.

3. Den nächsten großen Trip planen

Manchmal macht die Planung für die nächsten Oudoor-Abenteuer mehr Spaß, als die Unternehmung selbst. Denn solang das Ganze nur im Kopf passiert, gibt’s keine müden Muskeln, keine Mücken, keinen Wind und keinen Regen oder was sonst noch stört. Besonders schön planen lässt sich mit Fatmap. Der Anbieter stellt für Regionen weltweit 3D-Karten zu Verfügung, auf denen sich in vielen verschiedenen Layern auch Hangneigung, Exposition, Flachstellen und Routen sowie typische Lawinenbahnen anzeigen lassen. In der Darstellung kannst du zwischen Sommer- und Winterbildern wählen. Die einfach zu bedienende Seite ist gratis und bietet genug Funktionen, um mehr als einen Nachmittag damit zu verbringen. Registrierte Nutzer können auf weitere Funktionen zugreifen wie zum Beispiel auf den Travel Distance Layer oder verschiedene nationale Topo Layer, was besonders im Fall der Schweiz sehr angenehm ist. Dazu gibt’s umfangreiche Tourenvorschläge sowie die Möglichkeit, eigene Routen mit diversen Wegpunkten anzulegen.

4. Material auf Vordermann bringen

Und sonst? Wenn dann immer noch Zeit bleibt, wird es Zeit für die Dinge, die sonst immer hinten runter fallen: Equipment-Pflege. Meist vernachlässigt, doch oft Gold wert, denn eine gut gepflegte Ausrüstung hält in der Regel länger und funktioniert besser. Aber wie genau wäscht man denn eigentlich Gore-Tex Klamotten? Ein ausführliches Kompendium zu diesem Thema findest du hier.

Nachdem die Skigebiete in den Alpen mehr oder weniger kollektiv geschlossen haben, können wir ruhigen Gewissens auch die Latten einsommern und dabei Belag und Kanten auf Schäden überprüfen. Wie du kleine Macken selber reparierst, siehst du hier, bzw. hier. Am Ende das Wachsen nicht vergessen und deine Ski werden dir in der neuen Saison vom ersten Tag an gute Dienste leisten.

5. Impossible Shots

Eigentlich kennen wir das aus dem Ferienlager: Allen ist langweilig, einer fängt an, einen Ball in einen Eimer zu werfen, der zweite macht das gleiche, wirft aber so, dass der Ball erst gegen eine Wand springt und dann im Eimer landet. Der nächste wirft über Boden und Wand in den Eimer und immer so weiter. Die Typen von dudeperfect haben diese Nummer auf die Spitze getrieben. Was dabei raus kommt? So was zum Beispiel oder auch so was, aber das ist natürlich längst nicht alles. Der YouTube-Channel ist voll von Inspiration, wie man seine Zeit auf möglichst unterhaltsame Weise verschwendet. Da ist genug dabei, was sich mit Dingen umsetzen lässt, die eh gerade rumliegen und schon längst aufgeräumt gehören. Und wer weiß – wenn du alles filmst und dranbleibst, hast du vielleicht auch bald über 10 Millionen Follower.

In jedem Fall wünschen wir dir eine kurzweilige Quarantäne und dass dir nicht die Decke auf den Kopf fällt.

Wenn du noch mehr Tipps hast, lass sie doch in den Kommentaren, dann haben alle was davon.

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