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Right time, right place - mit dem Splitboard powdern
Right time, right place - mit dem Splitboard powdern © Tobias Graser
Lesedauer: 3 Minuten
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Die perfekte Splitboard Tour zu finden ist alles andere als einfach: Flachstücke, Gegenanstiege und lange Querungen, die Skifahrer oft kaum bemerken, treiben Snowboarder in den Wahnsinn.

Darum kommen hier 5 Touren, die garantiert mit dem Splitboard funktionieren. Wer mehr davon sucht, findet im Buch von Matthias Rotter genug Inspiration. 

Feierabendtour auf die Speckalm im Sudelfeld

Jeden Mittwoch sind die Pisten im Sudelfeld von 18:00 bis 21:30 Uhr für Tourengeher geöffnet. Je nach Fitness stehen hier zwei verschiedene Anstiege zu Verfügung, die beide wunderbar mit dem Splitboard funktionieren – vorausgesetzt es liegt genügend Schnee. Die längere Variante startet am Andreasstüberl, die kürzere am Gasthof Grafenherberg.

  • Höhenmeter: 580 bzw. 350
  • Gehzeit: 1,5 bis 2h
  • Einkehr: Walleralm, Speckalm (oben), Andreasstüberl (unten)
  • Mehr Infos: hier 

Einsteigertour in Hochfügen

Wer seine erste Tour plant, ist am kleinen Gamsstein in Hochfügen gut aufgehoben. Ca. 500 Höhenmeter stehen hier auf dem Programm, d.h. die Anforderungen halten sich in Grenzen. Trotzdem bietet die Tour durch ihren hohen Startpunkt meist eine sichere Schneelage und grandiose Ausblicke. Zu Beginn geht es erst auf einer Langlaufloipe dahin, die sich perfekt dazu eignet, den richtigen Rhythmus zu finden. Kurz vor der Maschentalalm geht’s ins kupierte Gelände, das nie wirklich steil wird.

  • Höhenmeter: 500 hm
  • Gehzeit: 1:30 bis 2 h
  • Einkehr: unterwegs keine
  • Mehr Infos: hier 

Entspannte Genusstour

Am Steinberg Kitzbühler Alpen kommen Genießer auf ihre Kosten. Besonders bei Neuschnee offenbart der kleine Gipfel ein überwältigendes Freeridepotential. Eine Hangneigung um die 30 Grad sorgt dafür, dass sich das Gefahrenpotential hier meist im überschaubaren Rahmen bewegt.

  • Höhenmeter: 1.000 hm
  • Gehzeit: 2:45 h
  • Einkehr: unterwegs keine
  • Mehr Infos: hier

Splitboardplus: Aufsteigen mit Liftunterstützung

Am Pischahorn in Davos wartet ein besonderes Schmankerl: mit 500 Metern Aufstieg sind hier Abfahrten von 1.000 bis 1.800 Höhenmetern möglich. Allerdings fährt die Bahn nur am Wochenende. Mit 2979 Metern befinden wir uns hier schon im Hochgebirge – mit allen Konsequenzen. Wer diesen grandiosen Gipfel angeht, sollte genau wissen, was er da macht oder sich einen Führer nehmen.

  • Höhenmeter Aufstieg: 500 hm
  • Gehzeit: 1:30 bis 2 h
  • Einkehr: unterwegs keine
  • Mehr Info: hier

Steile Tour für Experten

Wenn’s ein bisschen Nervenkitzel sein darf, dann ist der Gaißkogel im Kühtai ein heißer Tipp. Über einen ausgesetzten Grat geht es auf einen exponierten Gipfel in 2820 Metern Höhe. Auch hier lässt sich der Aufstieg mit dem Lift abkürzen, so dass von der Bergstation nur etwas mehr als 400 Höhenmeter überwunden werden müssen. Aber die haben es in sich! Oben angekommen liegt ein wunderschönes, steiles und wirklich beeindruckendes Kar mit einer Abfahrt von mehr als 1.100 Höhenmetern vor einem. Wenn die Verhältnisse passen ein Traum!

  • Höhenmeter Aufstieg: 400
  • Gehzeit: 1:30 h
  • Einkehr unterwegs keine
  • Mehr Info: hier

Bei allen Touren gilt: Jeder ist hier auf eigenem Risiko unterwegs. Wer die Lawinengefahr nicht selbst einschätzen kann, nimmt bitte einen Bergführer oder absolviert erst die entsprechende Ausbildung!

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