Gold und Silber im Rodeln
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Pyeongchang und München - Natalie Geisenberger und Dajana Eitberger sichern die nächsten deutschen Medaillen. Doch im Schatten des Doppelsiegs ereignen sich kleine Tragödien. Der Olympia-Tag.

Natalie Geisenberger hat bei den Olympischen Winterspielen von Pyeongchang die fünfte Goldmedaille für Deutschland gewonnen. Die Rodlerin gewann den Einzelwettbewerb vor ihrer Teamkollegin Dajana Eitberger, die den deutschen Doppelsieg perfekt machte.

Doch nicht alle deutschen Sportler hatten am Dienstag etwas zu feiern, einige erlebten auch kleine persönliche Dramen - allen voran die dritte deutsche Rodlerin, Tatjana Hüfner.

 (SERVICE: Der Zeitplan bei Olympia)

SPORT1 fasst die Ereignisse vom Dienstag, den 13. Februar, zusammen:

- Deutscher Doppelsieg: Geisenberger toppt Eitberger

Natalie Geisenberger ist souverän zu ihrem zweiten Olympia-Einzelgold gerodelt. Sie verteidigte ihre Führung auch im vierten Lauf und gewann den Einzel-Wettbewerb vor ihrer Teamkollegin Dajana Eitberger, die den deutschen Doppelsieg perfekt machte. (SERVICE: Der Medaillenspiegel bei Olympia)

Für Geisenberger ist es die dritte Goldmedaille bei Olympischen Spielen.

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Hüfner denkt nach "Blech-Medaille" an Karriereende

Nichts zu feiern hatte bei den Rodlerinnen Tatjana Hüfner. Die Olympiasiegerin 2010 und Zweite hinter Geisenberger 2014, die vor dem finalen Durchgang auf Rang zwei lag, fiel am Ende auf Rang vier zurück.

Nach der verpassten Medaille und dem enttäuschenden vierten Platz denkt Hüfner nun an ihr Karriereende.

"Ich muss das jetzt erst mal verarbeiten und dann eine Entscheidung treffen", sagte die 34-Jährige nach dem Wettkampf. Bei den Winterspielen 2022 in Peking geht sie auf jeden Fall nicht mehr an der Start. Hier lesen Sie die komplette Meldung.

- Fotofinish-Pech für Langläufer Bing

Im Langlauf-Sprint war sowohl für die deutschen Damen als auch für die Herren im Viertelfinale Endstation. Bei zwei Athleten ging es dabei denkbar knapp zu: Bei den Herren musste sich Thomas Bing im Viertelfinale im Foto-Finish geschlagen geben, bei den Damen fehlten Sandra Ringwald lediglich 67 Hundertstel zum Halbfinale.

Gold ging an Stina Larsson, die Schwedens Langläuferinnen im olympischen Duell mit Erzrivale Norwegen mit 2:0 in Führung brachte. Bei den Herren ging der Sieg allerdings an Norwegen: Der neue Superstar Johannes Hösflot Kläbo krönte sich mit 21 Jahren zum jüngsten Skilanglauf-Olympiasieger aller Zeiten - und übertrumpfte den schwedischen Rekordhalter Gunde Svan. Hier lesen Sie die komplette Meldung.

- Dreßen träumt nur kurz von Kombi-Medaille

Skifahrer Thomas Dreßen hat in der alpinen Super-Kombination (Abfahrt & Slalom) einen respektablen neunten Platz belegt. Im ersten Durchgang, der Abfahrt, setzte der Deutsche ein Ausrufezeichen und lag sogar in Führung. Doch die leisen Medaillen-Hoffnungen wurden dann im Slalom nicht wahr. Zu schwer war der Kurs für den Abfahrts-Spezialisten, zu gering sein Vorsprung auf die Techniker.

Gold ging an den Österreicher Marcel Hirscher, der damit sein erstes olympisches Gold gewann. Silber und Bronze holten die Franzosen Alexis Pinturault und Victor Muffat-Jeandet.

Dreßen gehört dennoch für die am Donnerstag geplante Spezialabfahrt zum Kreis der Medaillenanwärter.

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- Shorttrack: Silbergewinnerin wird disqualifiziert

Deutschlands Shorttrack-Hoffnung Anna Seidel hat das Halbfinale über 500 Meter verpasst. Im Viertelfinale wurde sie in ihrem Lauf mit 44.325 Sekunden Vierte und damit Letzte. Sie muss nun ihre Hoffnungen auf die weiteren Entscheidungen über die längeren Strecken legen - die ihr auch besser liegen.

Gold holte Arianna Fontana aus Italien im Fotofinish gegen die Südkoreanerin Choi Min Jeong - die ihre Silbermedaille nachträglich wieder abgeben musste, da sie disqualifiziert wurde. Silber ging dann an Yara van Kerkhof aus den Niederlanden, Bronze an die Kanadierin Kim Boutin. Hier lesen Sie die komplette Meldung.

- Oranje dominiert Eisschnelllauf

Viertes Rennen, vierter Sieg: Die Niederländer teilen die Goldmedaillen bei den Eisschnelllauf-Wettbewerben weiter fröhlich unter sich auf. Nach den Siegen von Carlijn Achtereekte (3000 m), Sven Kramer (5000 m) und Ireen Wüst (1500 m) gewann am Dienstag Top-Favorit Kjeld Nuis das 1500-m-Rennen der Männer.

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