vergrößernverkleinern
Sascha Benecken und Toni Eggert kämpfen um Gold
Toni Eggert und Sasch Benecken gehen als Favoriten in den olympischen Doppelsitzer-Wettkampf © Getty Images
teilenE-MailKommentare

Pyeongchang - Der deutsche Vorzeige-Doppelsitzer lässt im Abschlusstraining keine Zweifel an seinem Favoritenstatus. Wendl/Arlt sorgen dagegen für eine Schrecksekunde.

Die Rodel-Weltmeister Toni Eggert und Sascha Benecken haben auch im Abschlusstraining von Pyeongchang ihren Status als Top-Favoriten auf Olympia-Gold im Doppelsitzer unterstrichen.

Das Thüringer Duo aus Ilsenburg und Suhl setzte am Dienstag zweimal die Trainingsbestzeit, die Konkurrenz schwächelte dagegen: Die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt stürzten sogar im letzten Lauf.

"Die ganze Bahn ist schwierig, du kannst an fast jeder Stelle verlieren", sagte Wendl, "aber das wird uns kein zweites Mal passieren." Kurz vor dem Ziel war der Schlitten in der Kurve gekippt, "jetzt sind wir zumindest wach", sagte Arlt. (SERVICE: Der Olympia-Zeitplan)

Klare Favoriten sind ohnehin Eggert/Benecken, die den Bayern seit deren Olympiasieg 2014 immer mehr den Rang abliefen. Im vergangenen Winter wurden sie erstmals Weltmeister, in dieser Saison holten die Thüringer acht Siege in neun Weltcuprennen. Allenfalls den Österreichern Peter Penz und Georg Fischler wird zugetraut, den Deutschen am Mittwoch (12.20 Uhr) Konkurrenz zu machen.

Eggert/Bennecken machen sich keinen Druck

Die Erwartungshaltung versuchen beide so gut es geht auszublenden. "Die Welt würde sich auch ohne ein Podium weiterdrehen", sagt Eggert. Und Benecken will von ungewohntem Druck nichts wissen. "Wir waren schon die ganze Saison die Favoriten, es ändert sich doch nichts", sagt der 27-Jährige: "Nur, dass das Ding jetzt Olympia heißt." (SERVICE: Der Medaillenspiegel)

Beide sind seit acht Jahren ein Team. In dieser Zeit wurden sie vor dem WM-Triumph 2017 dreimal Vizeweltmeister und gewannen dreimal den Gesamtweltcup. Das erste Olympia-Gold soll am Mittwoch folgen.

teilenE-MailKommentare