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Alpine Skiing - Winter Olympics Day 1
Thomas Dreßen zeigte sich im zweiten Abfahrtstraining klar verbessert © Getty Images
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Die deutsche Alpin-Hoffnung fährt im Abschlusstraining zur Olympia-Abfahrt trotz eines Fehlers in die Top 10. Für Sonntag rechnet er sich durchaus Chancen aus.

Die deutsche Medaillenhoffnung Thomas Dreßen hat sich im Abschlusstraining zur olympischen Abfahrt weiter verbessert präsentiert.

Nach Platz 31 im ersten und Rang neun im zweiten Testlauf belegte der Kitzbühel-Sieger am Samstagsmorgen (Ortszeit) trotz eines "Absitzers" Platz sieben - und ließ vor dem Rennen am Sonntag (ab 3 Uhr im LIVETICKER) eine kleine Kampfansage folgen. "Wir haben sicher die Möglichkeit, die Arrivierten ein bisschen zu ärgern", so der Mittenwalder.

Zur Bestzeit des Österreichers Vincent Kriechmayr (1:40,76 Minuten) fehlten dem Bayer 0,75 Sekunden. Zweiter wurde Jansrud (Norwegen/+0,12) vor seinem Teamkollegen Aksel Lund Svindal (0,35).

Viele Medaillenanwärter legten noch nicht alle Karten auf den Tisch. Mitfavorit Beat Feuz (Schweiz) lag bis zur letzten Zwischenzeit vorne, fuhr dann aber aufrecht und mit 3,19 Sekunden Rückstand ins Ziel (SERVICE: Der Zeitplan der olympischen Winterspiele).

Dreßen erwartet enges Rennen

"Ich mach mir jetzt keine Sorgen, dass wir da gar keine Chance haben", sagte Dreßen, "aber es fahren halt nicht nur drei um die ersten drei Plätze, sondern 20." Schlüsselstellen wie die beiden Traversen oder das "Drachental" seien "nicht so schwer zu fahren", weshalb er ein "enges Rennen" erwarte.

Mit Dreßen als Medaillengewinner? "Die Deutschen haben gerne, wenn sie einen eigenen Favoriten haben, oder? Deshalb sage ich jetzt mal: Thomas Dreßen ist der Favorit", meinte Feuz und lachte. Er habe aber auch Jansrud und Svindal "ganz oben auf dem Zettel".

Damit, dass er selbst als heißer Goldkandidat gehandelt wird, geht Feuz gelassen um: "Es fällt mir zurzeit relativ leicht, gut Ski zu fahren, das hilft natürlich. Ich muss mich nicht zu fest reinsteigern oder reinkopfen."

Ferstl und Sander lassen viel Luft nach oben

Nicht optimal lief es für Josef Ferstl (Hammer/+1,68) und Andreas Sander (Ennepetal/+10,07). Ferstl sagte nach Rang 24, er suche noch nach dem richtigen Ski. Sander, der als 74. Vorletzter wurde, erklärte: "Ich habe in letzter Zeit immer etwas muskuläre Probleme." Es sei "nicht zu schlimm", sicherheitshalber sei er aber verhalten gefahren. Linus Straßer (München) war wegen einer leichten Erkältung nicht dabei.

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