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Olympia 2014: Moskauer Gericht spricht Alexander Subkow Sotschi-Gold zu, Alexander Subkow (links) gewann 2014 in Sotschi Olympia-Gold im Zweierbob
Alexander Subkow (links) gewann 2014 in Sotschi Olympia-Gold im Zweierbob © Getty Images
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Die russische Dopingäffäre ist um ein Kapitel reicher. Ein russisches Gericht spricht Olympiasieger Alexander Subkow die aberkannte Goldmedaille zu.

Ein Gericht in Moskau hat Bobfahrer Alexander Subkow die zwei aberkannten Goldmedaillen von den Olympischen Winterspielen in Sotschi wieder zugesprochen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte Subkow die Medaillen wegen seiner Beteiligung am Staatsdopingskandal in Russland entzogen, der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte die Entscheidung des IOC bestätigt.

Obwohl das Urteil des CAS und des IOC, der Veranstalter der Olympischen Spiele ist, für die Einstufung als Olympiasieger entscheidend ist, darf sich Subkow (44) in seinem Heimatland nun wieder Olympiasieger von Sotschi nennen. "Mein Status als Olympiasieger auf russischem Boden ist wichtig für mich", sagte Subkow.

Subkow war einer von elf russischen Athleten, deren Klagen vom CAS kurz vor den Spielen in Pyeongchang abgewiesen worden waren. In 28 weiteren Fällen hatte der höchste Sportgerichtshof die vom IOC verhängten lebenslangen Sperren aufgehoben. Subkow ist heute trotz des Urteils Präsident des russischen Bobverbandes RBF.

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