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Bislang wird das Bild des Ruhrgebiets noch von Fördertürmen der Steinkohle-Industrie geprägt
Bislang wird das Bild des Ruhrgebiets noch von Fördertürmen der Steinkohle-Industrie geprägt © Imago
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Ministerpräsident Armin Laschet bekräftigt den Willen, Olympia 2032 ins Ruhrgebiet zu holen. Er trifft sich noch Anfang März mit IOC-Boss Thomas Bach.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet wirbt offensiv für eine Olympia-Bewerbung des Rhein-Ruhr-Gebiets für 2032.

Wie der Spiegel berichtet, werden sich Laschet und Michael Mronz, Gründer der Initiative "Rhein Ruhr City 2032" am 8. März mit dem IOC-Präsidenten Thomas Bach zum Austausch treffen. Der CDU-Politiker lobte die Vorzüge einer nordrhein-westfälischen Bewerbung vor allem beim Thema Nachhaltigkeit.

Laschet machte unter anderem darauf aufmerksam, dass 90 Prozent der Sportstätten schon vorhanden seien. Man könne folglich "die Nachhaltigkeit leben, die das IOC als Ziel für die Zukunft formuliert hat", so der Landesvater. Über insgesamt 14 Kommunen in NRW erstreckt sich das Gebiet, in dem die Spiele in zwölf Jahren stattfinden würden. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hält sich beim Thema Olympia 2032 bislang bedeckt. Er will 2020 entscheiden, ob sich Deutschland wieder ins Olympia-Rennen wagt. 

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Bürger stoppten Hamburgs Olympia-Bewerbung

In den vergangenen Jahren waren die deutschen Bewerbungen immer kläglich gescheitert. Die letzten Sommerspiele in Deutschland hatten 1972 in München stattgefunden.

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Zuletzt war die Bewerbung Hamburgs für 2024, das sich zunächst im nationalen Entscheid gegen Berlin durchgesetzt hatte, 2015 durch ein Bürgerschaftsreferendum verhindert worden. Jüngst hatte Berlins Sportsenator Andreas Geisel Berlin erneut für die Spiele 2036 ins Spiel gebracht.

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