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Die japanische Flagge wird in Südkorea nicht gern gesehen
Die japanische Flagge wird in Südkorea nicht gern gesehen © Getty Images
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Knapp zehn Monate vor Beginn der Olympischen Spiele in Tokio entbrennt ein Flaggenstreit zwischen Japan und Südkorea. Die Beziehungen sind belastet.

Knapp zehn Monate vor Beginn der Olympischen Spiele in Tokio ist zwischen Gastgeber Japan und Südkorea ein Flaggenstreit entbrannt. Südkorea forderte das Internationale Olympische Komitee auf, bei den Spielen das Hissen der "Flagge der aufgehenden Sonne" zu verbieten.

Die Flagge gilt in Japan als Symbol der Seestreitkräfte, im asiatischen Raum dagegen steht sie für die Zeit des Zweiten Weltkrieges und die Kolonialisierung durch die Japaner. Die koreanische Halbinsel war zwischen 1940 und 1945 von Japan besetzt.

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"Wir haben die Geschichte hinter der Flagge erklärt und gefordert, dass sie während Olympia verbannt wird", teilte das südkoreanische Sportministerium in einem Statement mit. Sie rufe in Südkorea und anderen asiatischen Ländern "historische Wunden und Schmerz hervor, so wie das Hakenkreuz Nazi-Deutschlands die Europäer an den Albtraum des Zweiten Weltkriegs" erinnere, hieß es weiter.

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Handelskonflikt belastet Beziehungen

Zwischen beiden Ländern schwelt derzeit zudem ein Handelskonflikt, der die Beziehungen zwischen beiden Ländern zuletzt massiv belastet. 

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Das südkoreanische Olympiakomitee hatte im vergangenen Monat bereits eine Beschwerde bei den Organisatoren eingebracht, diese bezog sich auf die angebliche Gefährdung durch Strahlung infolge des Atomunfalls in Fukushima 2011. Südkoreanische Anwälte hatten offen einen Boykott der Spiele ins Gespräch gebracht.

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