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50-km-Gehen ist ab 2024 nicht mehr olympisch
50-km-Gehen ist ab 2024 nicht mehr olympisch © AFP/SID/JOHN MACDOUGALL
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Der WM-Siebte Carl Dohmann (30) hat das Olympia-Aus für das 50-km-Gehen schon ab den Sommerspielen 2024 in Paris bedauert.

Der WM-Siebte Carl Dohmann (30) hat das Olympia-Aus für das 50-km-Gehen schon ab den Sommerspielen 2024 in Paris bedauert. "Das ist ein weiterer Tiefschlag", sagte Dohmann dem SID, es sei einfach "schade". Der Langstreckenspezialist fühlt sich "zum wer weiß wievielten Mal übergangen". Ob er mit seinen Kollegen eine Art Protest gegen die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) einlegt, hält sich Dohmann offen: "Mal schauen."

Dohmann kritisierte das Vorgehen des IOC als "reine Außendarstellung", es schmücke sich mit dem Streben nach Geschlechter-Gerechtigkeit: "Aber mit der Entscheidung ist keiner Frau und keinem Mann geholfen."

Dohmann bereitet sich derzeit auf Gran Canaria auf die Sommerspiele in Tokio vor, danach forciert er womöglich die Umstellung auf die kürzere 20-km-Distanz. "Es bedeutet nicht das Karriereende, aber schwer wird es schon", sagte Dohmann.

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