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Hörmann hofft auf Entspannung der Corona-Situation
Hörmann hofft auf Entspannung der Corona-Situation © AFP/SID/PATRIK STOLLARZ
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DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat sich gegen eine Bevorzugung von Athletinnen und Athleten bei der Impfung gegen das Coronavirus ausgesprochen.

Trotz der näher rückenden Olympischen Spiele in Tokio hat sich DOSB-Präsident Alfons Hörmann gegen eine Bevorzugung von Athletinnen und Athleten bei der Impfung gegen das Coronavirus ausgesprochen. "Beim DOSB haben wir uns da sehr zurückgehalten mit dem ganz klaren Fazit, dass wir uns da nicht in irgendeiner Form vordrängen möchten", sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes der Sportschau. 

Er sei zuversichtlich, dass durch die Zulassung weiterer Impfstoffe verschiedener Hersteller eine Perspektive entstehe. "Ich persönlich bin fest davon überzeugt, dass wir im März und April vielleicht schon an den Punkt kommen, an dem mehr Impfstoff vorhanden ist als Interessenten", sagte Hörmann: "Und deshalb hoffen wir sehr, dass irgendwann im Lauf des Frühjahrs - ohne da jetzt irgendeine bestimmte Frist zu definieren - dann ganz automatisch auch solche Gruppen wie beispielsweise die Athletinnen und Athleten, die regelmäßig zu Qualifikations-Wettkämpfen international unterwegs sind oder die für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio nominiert werden, dran kommen."

Der 60-Jährige reagierte damit auf einen Vorstoß von Richard Pound. Der 78 Jahre alte Kanadier, dienstältestes Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), hatte eine bevorzugte Behandlung der Athleten bei der Impfung gefordert. Dies könnte für einen sicheren Ablauf der Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) führen.

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