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Norwegen holte 13 Goldmedaillen bei der Ski-WM
Norwegen holte 13 Goldmedaillen bei der Ski-WM © AFP/SID/CHRISTOF STACHE
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Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) rechnet bei den Winterspielen 2022 mit einem Festival der Norweger.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) rechnet bei den Winterspielen 2022 mit einem Festival der Norweger. "Norwegen dominiert den Wintersport stärker denn je. Auch in Peking wird Norwegen das Maß aller Dinge sein", sagte DOSB-Leistungssportvorstand Dirk Schimmelpfennig dem SID am Montag, einen Tag nach dem Ende der nordischen Ski-WM in Oberstdorf. Die Titelkämpfe im Allgäu waren die letzten großen der vorolympischen Saison.

In Oberstdorf triumphierten die Skandinavier mit 13 Goldmedaillen. Gastgeber Deutschland kam nur dank der Skispringer um Karl Geiger zu zwei WM-Erfolgen. Vor drei Jahren bei Olympia in Pyeongchang/Südkorea lagen beide Nationen am Ende mit jeweils 14 Gold noch gleichauf vorn, Norwegen gewann die Wertung letztlich wegen der höheren Anzahl an Silbermedaillen.

14 Goldmedaillen waren auch die Einstellung des olympischen Rekordes, den Kanada 2010 in Vancouver aufgestellt hatte. Diese Bestmarke dürfte in Peking stark in Gefahr geraten. Alleine in Oberstdorf und bei der Biathlon-WM sammelten die Norweger 19 Goldmedaillen. In Pokljuka war die deutschen Biathleten sieglos geblieben.

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Dennoch sieht Schimmelpfennig für Peking nicht schwarz. Das "Team D" könne die Zeit bis zu den Winterspielen zur Verbesserung nutzen. "Dies gelingt, indem die Erkenntnisse dieses Winters einerseits gezielt im Training und Wettkampf umgesetzt werden, andererseits bereits eingeleitete Entwicklungsprozesse fortgesetzt werden, sagte Schimmelpfennig.

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