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Suga (r.) offenbar gegen Zuschauer bei Olympia in Tokio
Suga (r.) offenbar gegen Zuschauer bei Olympia in Tokio © AFP/SID/KAZUHIRO NOGI
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Japan hat offenbar bereits gegen die Einreise ausländischer Olympia-Touristen während der Sommerspiele in Tokio entschieden.

Japan hat sich mit dem Ziel der größtmöglichen Sicherheit offenbar bereits gegen die Einreise ausländischer Olympia-Touristen während der Sommerspiele in Tokio entschieden. Damit soll eine Ausbreitung des Coronavirus im Lande vermieden werden. Dies berichteten nationale Medien am Dienstag.

Laut den Kyodo News sei die Regierung um Premierminister Yoshihide Suga zu dem Schluss gekommen, dass es "nicht möglich" sei, Fans von außerhalb bei den Spielen zuzulassen. Dies entspräche auch dem Wunsch des überwiegenden Teils der japanischen Bevölkerung. Diese hatte sich in der jüngsten Umfrage mit großer Mehrheit (77 Prozent) gegen Olympia-Touristen aus dem Ausland ausgesprochen.

Wie die japanische Tageszeitung Asahi Shimbun berichtete, habe das Internationale Olympische Komitee (IOC) beim Gastgeber um die Erlaubnis gebeten, Ausnahmen für Gäste der Olympia-Sponsoren zu machen. Wie es hieß, denke die Regierung über dieses Anliegen nach. Bislang wurden 900.000 Olympia-Tickets ins Ausland verkauft.

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Die offizielle Entscheidung über die Zulassung ausländischer Olympiafans soll bis Ende März fallen. Dabei setzen sich Vertreter der japanischen Regierung, der Regionalbehörde von Tokio, des Organisationskomitees sowie des IOC und des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) zusammen. Geplant ist dies vor dem Olympischen Fackellauf, der am 25. März startet, entgegen den ursprünglichen Plänen ohne Zuschauer.

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