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Die Sommerspiele 2032 könnten in Brisbane stattfinden
Die Sommerspiele 2032 könnten in Brisbane stattfinden © AFP/SID/FABRICE COFFRINI
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Das Internationale Olympische Komitee erklärt, warum es sich auf seiner 137. Session so früh auf Brisbane für die Sommerspiele 2032 festgelegt hat.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat sich auf seiner 137. Session für die frühe Festlegung auf Brisbane für die Sommerspiele 2032 gerechtfertigt. Die Entscheidung, mit der Hauptstadt des australischen Bundesstaates Queensland in einen gezielten Dialog zu treten, hatte den deutschen Sport und die Initiative Rhein-Ruhr überrumpelt. Finanz- und Risiko-Experten hätten dem IOC dazu geraten, erklärte Kristin Kloster Aasen nun.

Die Leiterin der Evaluierungskommission führte vor allem wirtschaftliche Gründe im Zuge der Coronakrise an und lobte Brisbane für den Fortschritt der Bewerbung.

Zudem habe "Australien der olympischen Bewegung viel gegeben, der Sport gehört in Australien zur DNA", sagte Kloster Aasen. Nach den Spielen 1956 in Melbourne und denen 2000 in Sydney wäre es die dritte Auflage des Mega-Events Down Under.

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Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in Person von Präsident Alfons Hörmann hatte dem IOC tief enttäuscht über die plötzliche Entscheidung "Falschaussagen" vorgeworfen. Anders als vom IOC dargestellt, habe der DOSB sich nicht formal für oder gegen einen Eintritt in den "continuous dialogue" entschieden.

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Auch wenn die Chancen verschwindend gering sind, will die Privatinitiative Rhein-Ruhr weiterarbeiten. Die endgültige Entscheidung für Brisbane könnte allerdings bereits bei der nächsten Session im Sommer in Tokio (20./21. Juli) fallen. Ein Abbruch der Gespräche wäre eine Sensation.

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