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Tokio: Florian Wellbrock gilt als Medaillenkandidat
Tokio: Florian Wellbrock gilt als Medaillenkandidat © AFP/SID/RONNY HARTMANN
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Britta Steffen hofft, dass 13 Jahre nach ihrem Doppel-Triumph von Peking im Sommer Florian Wellbrock olympisches Schwimm-Gold nach Deutschland holt.

Britta Steffen hofft, dass 13 Jahre nach ihrem Doppel-Triumph von Peking in diesem Sommer Florian Wellbrock endlich wieder olympisches Schwimm-Gold nach Deutschland holt. "Ich wünsche es ihm, er ist ein Ausnahmekönner. Es wäre mega, wenn er dem Druck vor Ort genauso standhält, wie er das die letzten Jahre getan hat", sagte Steffen (37) im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Dass Doppel-Weltmeister Wellbrock und Kurzbahn-Weltrekordlerin Sarah Köhler als erfolgreiches Schwimm-Paar im Mittelpunkt stehen, erinnert Steffen an ihre damalige Beziehung mit Paul Biedermann. "Oh ja", sagte Steffen, "aber die beiden machen es echt gut." Bei Wettkämpfen mache "jeder sein Ding, bei Paul und mir war das anders", berichtete die Berlinerin: "Ich habe das manchmal gemischt und mich dadurch etwas vom Team entfernt."

Daher hofft Steffen, dass Wellbrock und Köhler in Tokio oder bei anderen Wettkämpfen "besser als ich damit umgehen können, wenn der andere mal nicht den Erwartungen gerecht wird". Biedermanns gescheiterter Final-Einzug bei Olympia 2012 in London habe ihr damals "ziemlich die Beine weggerissen".

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Steffen hofft zudem, dass das deutsche Team seinen leichten Aufwärtstrend auch in Tokio bestätigen kann. Doch die Erfahrung der Vergangenheit hat sie skeptisch gemacht. Schon oft habe man "im Vorfeld ein gutes Team auf Weltklasseniveau zusammen" gehabt, sei dann aber "während der Spiele sukzessive entzaubert" worden. So oder so seien die Sommerspiele in Japan aufgrund der Verschiebung der der Unsicherheiten "für alle extrem herausfordernd".

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