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Lisa Brennauer plant, sich impfen zu lassen.
Lisa Brennauer plant, sich impfen zu lassen. © AFP/SID/ODD ANDERSEN
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Die viermalige Straßenrad-Weltmeisterin Lisa Brennauer hat positiv auf das Impfangebot der Bundesregierung für Olympia-Athleten reagiert.

Die viermalige Straßenrad-Weltmeisterin Lisa Brennauer hat positiv auf das Impfangebot der Bundesregierung für Olympia-Athleten reagiert. "Ich finde es gut, dass jetzt Klarheit herrscht. Ich finde es auf jeden Fall eine super Sache und werde mich impfen lassen", sagte Brennauer dem SID am Donnerstag.

Brennauer, die auch auf der Bahn zahlreiche Erfolge eingefahren hat, sprach dabei von einem "Schutzbedürfnis" der Athleten. Zudem "soll das ja auch für die Bevölkerung dort einen Schutz darstellen. Ich freue mich über das Angebot", sagte Brennauer.

Vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) habe sie bereits eine erste Info-Mail erhalten. "Es sieht so aus, als ob das alles zeitnah stattfinden soll, was sehr gut ist", sagte Brennauer: "Je früher, desto besser." 

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Mögliche Nebenwirkungen der Impfung würde die 33-Jährige in Kauf nehmen: "Mir ist bewusst, dass ich damit rechnen muss, dass es mir vielleicht ein paar Tage nicht so gut geht und ich auf die Impfung reagiere." Sie habe sich aber schon im Vorfeld mit dem Thema auseinandergesetzt und "die Entscheidung getroffen, das zu machen."

Das Bundesinnenministerium (BMI) hatte am Mittwoch auf SID-Anfrage mitgeteilt, dass Impfungen vor den Sommerspielen in Tokio (23. Juli bis 8. August) für die 18. und 19. Kalenderwoche avisiert, also ab dem 3. Mai.

Bei den Impflingen handelt es sich laut einer Sprecherin des BMI um Sportlerinnen und Sportler, "die eine realistische Chance auf eine Qualifikation für Tokio bzw. sich bereits qualifiziert haben" sowie deren Betreuer, die mit nach Tokio fliegen. Das BMI geht demnach insgesamt von ca. 1400 zu impfenden Personen aus.

Verimpft wird gemäß der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Personen unter 60 Jahren ein sogenanntes mRNA-Vakzin, voraussichtlich von Biontech/Pfizer. Aus logistischen Gründe werde nur ein Impfstoff verteilt, der in größeren Mengen zur Verfügung steht.

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