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IOC-Mitglied Hayley Wickenheiser
IOC-Mitglied Hayley Wickenheiser © AFP/GETTY IMAGES/SID/BRUCE BENNETT
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Der Termin für den Auftakt der Olympischen Spiele rückt näher, doch die Corona-Situation ist weiterhin angespannt. IOC-Mitglied Hayley Wickenheiser äußert sich.

Mediziner sollten das letzte Wort haben, wenn es um die Austragung der Olympischen Spiele im Sommer in Tokio geht, nicht das IOC und auch nicht die Athleten.

Diese Meinung vertrat IOC-Mitglied Hayley Wickenheiser im Interview mit CBC Sports. "Diese Entscheidung müssen Mediziner und Gesundheits-Experten treffen, nicht das IOC, nicht die Athleten und auch nicht die Wirtschaft", sagte Kanadas viermalige Eishockey-Olympiasiegerin.

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Wickenheiser fordert "transparente Erklärungen"

"Sehr klare und transparente Erklärungen" fordert die 42 Jahre alte Ärztin, einst eine der besten Spielerinnen der Welt, falls Tokio tatsächlich stattfindet: "Ärzte, Wissenschaftler, Pandemie-Experten müssen darüber befinden, und keiner der Entscheidungsträger darf in irgendeiner Form Vor- oder Nachteile durch Olympia haben."

Leider gehe es bei der Entscheidung aber ausschließlich um "Geld, Fernsehrechte und gegebene Versprechen", sagte Wickenheiser. Sie äußerte erhebliche Zweifel daran, dass die Gesundheit der Athleten tatsächlich eine der drängendsten Fragen in dieser Angelegenheit sei.

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Als Ärztin habe sie viele COVID-Patienten in Kanada behandelt: "Ich habe so viel Leid gesehen, es ist hart, sich in dieser Situation Olympia vorzustellen."

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