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VfB Stuttgart v Hamburger SV - Bundesliga
Jürgen Kramny beerbte beim VfB Stuttgart Alexander Zorniger © Getty Images
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Jürgen Kramny setzt seine beeindruckende Serie mit dem VfB Stuttgart fort und rückt dem HSV auf die Pelle. Timo Werner erweist sich erneut als Chancentod. Datenanalyse.

Im Topspiel des 19. Spieltags gewann der VfB Stuttgart gegen den Hamburger SV in einer unterhaltsamen Partie mit 2:1.

SPORT1 zeigt die Top-Daten zu Stuttgart - Hamburg:

1. Chancentod Werner

Zwölf Großchancen hatte Timo Werner in dieser Saison bereits, lediglich drei Tore resultierten daraus. Mit einer ordentlichen Abschlussquote würde nicht nur der Youngster persönlich, sondern auch sein Verein in einer deutlich besseren Position stehen.

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Kein anderer Spieler der Liga nutzte neun "Hundertprozentige" nicht.

Auch in den direkten Duellen stand der Stürmer komplett neben sich: Alle neun direkten Duelle in der ersten Halbzeit verlor Werner, zudem war er am seltensten von allen Spielern am Ball.

Am Ende lag seine Zweikampfquote bei schwachen 24 Prozent (5 von 21 gewonnen).

Die Spielstatistik von Timo Werner © SPORT1

2. Didavi (fast) gut wie nie

Acht Saisontore hat Daniel Didavi bereits erzielt. Das 1:0 war eigentlich sein neuntes, womit er seinen persönlichen Rekord eingestellt hatte. Die DFL wertete den Treffer jedoch nachträglcih als Eigentor von Aaron Hunt (sein erstes im 243. Spiel).

An 50 Prozent aller Stuttgarter Tore war Didavi beteiligt, zu seinen acht Toren gesellen sich nun fünf Assists.

3. Stuttgart macht die 1000 voll

Das 1:0 stellte die 1000. Führung des VfB Stuttgart in der Bundesliga dar.

Heraus sprangen starke 715 Siege. Zusätzlich zu 98 Niederlagen gesellen sich 187 Remis für die Schwaben.

4. Die Joker stechen

Joker Artjoms Rudnevs traf zwei Minuten nach seiner Einwechslung zum 1:1. Mit seinem zweiten Ballkontakt köpfte er den Ball ins Tor.

Zuletzt hatte er vor über einem Jahr (am 23. November 2014) in der Bundesliga getroffen. Der Ausgleich war zudem das erste Flankentor des HSV in dieser Saison.

Das gleiche Kunststück gelang später Artem Krawez, der bei seinem Heimdebüt zum Endstand traf. Die Vorarbeit kam vom ebenfalls kurz zuvor eingewechselten Alexandru Maxim.

5. Kramnys Serie hält

Zum fünften Mal in Folge blieb der VfB ungeschlagen (3 Siege, 2 Remis). Das gelang Stuttgart zuletzt im Herbst 2013 unter Trainer Thomas Schneider.

Im Gegenzug holte der HSV nur einen einzigen Punkt aus den letzten fünf Partien. Drei Niederlagen in Folge gab es für Bruno Labbadia als HSV-Coach noch nie.

Jürgen Kramny, der vor zehn Jahren Spieler unter Labbadia war (bei Darmstadt 98), rückt dem HSV auf die Pelle.

Die Spielstatistik © SPORT1

Die Konsequenz: Der Vorsprung der Hamburger auf die Schwaben schrumpfte von elf auf einen Punkt.

Der Sieg für den VfB war hochverdient: 24 Torschüsse kamen auf das Tor von Rene Adler, so viele wie noch nie in dieser Saison.

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