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CYCLING-ITA-GIRO © Getty Images
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Gorka Izagirre sichert sich den Tagessieg und feiert damit eine Premiere. Der Spanier triumphiert in einer Spitzengruppe, die Gesamtführung wird verteidigt.

Der spanische Radprofi Gorka Izagirre hat die achte Etappe des 100. Giro d'Italia gewonnen.

Der 29-Jährige vom Team Movistar setzte sich nach 189 km mit vielen Attacken von Molfetta nach Peschici in Apulien aus einer Spitzengruppe heraus vor dem Italiener Giovanni Visconti (Bahrain-Merida) durch und feierte seinen ersten Tagessieg bei einer großen Rundfahrt.

Das Rosa Trikot des Gesamtführenden verteidigte der Luxemburger Bob Jungels erfolgreich, die Favoriten um Titelverteidiger Vincenzo Nibali (Italien/Bahrain-Merida) und Nairo Quintana (Kolumbien/Movistar) kamen ohne Zeitverlust mit Jungels ins Ziel.

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Auf dem Monte Sant'Angelo, als Berg der 2. Kategorie die härteste Prüfung des Tages, hatte der spanische Routinier Luis Leon Sanchez (Astana) als Solist vorne gelegen, der frühere Paris-Nizza-Sieger wurde aber wenig später von einer größeren Verfolgergruppe geschluckt.

Danach begann eine turbulente Schlussphase, in der Izagirre letztlich auch von einem Sturz seines Rivalen Valerio Conti (Italien/UAE Team Emirates) kurz vor dem Ziel profitierte.

Am Sonntag dürfte die zweite Bergankunft des Jubiläums-Giro das Gesamtklassement durcheinanderwirbeln.

Der Anstieg zum Ziel am Berg Blockhaus auf 1665 m Höhe in den Abruzzen weist Passagen mit bis zu 14 Prozent Steigung auf - Nibali und Quintana könnten schon einen Teil ihrer Karten auf den Tisch legen müssen. Am Montag folgt der zweite Ruhetag.

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