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CYCLING-ITA-GIRO © Getty Images
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Nairo Quintana triumphiert bei der zweiten Bergankunft des 100. Giro d'Italia. Geredet wird aber vor allem über einen durch ein Polizei-Motorrad verursachten Unfall.

Radprofi Nairo Quintana (Kolumbien) hat am Blockhaus die zweite Bergankunft beim 100. Giro d'Italia gewonnen und damit seine Ambitionen auf seinen zweiten Gesamtsieg nach 2014 unterstrichen.

Beim ersten echten Showdown der Giro-Favoriten hatte der 27 Jahre alte Kletterspezialist auf dem neunten Teilstück nach 152 km die größten Reserven. Mit dem Tagessieg übernahm Quintana auch das Rosa Führungstrikot von Bob Jungels (Luxemburg/Quick-Step Floors).

Überschattet wurde das Etappenfinale von einem durch ein Polizeimotorrad hervorgerufenen Sturz kurz vor dem Schlussanstieg. Der Niederländer Wilco Kelderman aus dem deutschen lizenzierten Team Sunweb blieb dabei an dem am Straßenrand stehenden Fahrzeug hängen und löste eine Kettenreaktion aus. 

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Ärger nach Massencrash

Besonders die britische Sky-Mannschaft war von dem Crash betroffen, deren Kapitäne Geraint Thomas (Großbritannien) und Mikel Landa (Spanien) dadurch weit zurückfielen. Davon unbeirrt ließ Quintana nach mehreren Attacken auch seinen scheinbar härtesten Rivalen Vincenzo Nibali (Italien/Bahrain-Merida) stehen, der als Tagesfünfter eine Minute verlor.

Am dichtesten an Quintana blieben Thibaut Pinot (Frankreich/FDJ) und Tom Dumoulin (Niederlande/Sunweb) auf den Rängen zwei und drei mit 24 Sekunden Rückstand.

Doch geredet wurde vor allem über den unnötigen Zwischenfall. "Das ist ein Unding. Ich bin erstmal nur sauer, wir werden morgen sehen, ob und wie es weitergeht", sagte Thomas, der sich die Schulter auskugelte. Kelderman musste das Rennen sogar gleich verletzt aufgeben. 

"Was für ein dämliches Motorrad"

"Ich kann mich nicht freuen, wir haben Kelderman verloren. Was für ein dämliches Motorrad. Ich bin um Zentimeter noch vorbeigekommen, hatte einfach Glück", sagte Dumoulin, der seinen wichtigsten Helfer verlor.

Am Montag haben die Profis am zweiten Ruhetag der diesjährigen Italien-Rundfahrt die Gelegenheit zu regenieren. Der Dienstag bietet mit dem Einzelzeitfahren über 39,8 km von Foligno nach Montefalco den nächsten wichtigen Prüfstein für die Klassementfahrer.

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