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Miriam Welte ist die beste Zeitfahrerin der Welt
Miriam Welte schlug im Finale ihre Landsfrau Pauline Grabosch © Getty Images
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Miriam Welte holt bei der Bahnrad-EM in Berlin die erste Goldmedaille für Deutschland. Im Finale über 500 Meter schlägt sie eine Landsfrau.

Miriam Welte hat dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bei der Bahn-EM in Berlin im 500-m-Zeitfahren die erste Goldmedaille beschert.

Die Teamsprint-Olympiasiegerin von 2012 siegte in einer Fahrzeit von 33,321 Sekunden vor Pauline Grabosch (33,559) sowie der russischen Titelverteidigerin Daria Schmelewa (33,757).

Für Welte sowie die erst 19-jährige Grabosch war es jeweils das zweite Edelmetall binnen 24 Stunden. Damit hat der BDR das vorab ausgegebene Ziel von "vier bis sieben Medaillen" (Sportdirektor Patrick Moster) bereits zur Halbzeit der Titelkämpfe erreicht.

Lokalmatador Levy scheitert

Lokalmatador Maximilian Levy verpasste im Sprint den Einzug ins Halbfinale. Der dreimalige Teamsprint-Weltmeister verlor im Viertelfinale gegen den Franzosen Sebastien Vigier in zwei Läufen. Eric Engler schied bereits in der Runde der besten 16 gegen den Polen Kamil Kuczynski aus.

Im Omnium lag Lucas Liss, Europameister von 2012, nach drei von vier Disziplinen auf Rang 18 und hatte keine Medaillenchancen mehr. Führender vor dem abschließenden Punktefahren war der Däne Julius Johansen. 

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