vergrößernverkleinern
EUROEYES CYCLASSICS Hamburg
EUROEYES CYCLASSICS Hamburg © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Radsport-Deutschland trauert: Der ehemalige Kletterspezialist Karl-Heinz Kunde stirbt eine Woche nach seinem 80. Geburtstag. Der BDR preist seine Verdienste.

Der deutsche Radsport trauert um den Kölner Karl-Heinz Kunde. Der einstige Kletterspezialist verstarb gut eine Woche nach seinem 80. Geburtstag, den er am 6. Januar gefeiert hatte. Kurz danach musste Kunde ins Krankenhaus. "Er war ein toller Sportsmann, der mit seiner Fröhlichkeit bei allen Eindruck hinterließ", sagte BDR-Vizepräsident Marcel Wüst in einer Verbandsmitteilung.

Der wegen seiner geringen Körpergröße von 1,59 Meter "Bergfloh" genannte Kunde gehörte in den 1960er Jahren zur herausragenden deutschen Fahrer-Generation um Rudi Altig, Hennes Junkermann und Rolf Wolfshohl. Einen seiner größten Erfolge erreichte Kunde 1966 bei der Tour de France, als er für vier Tage das Gelbe Trikot trug und letztlich in der Gesamtwertung auf Platz neun kam.

Kunde betrieb bis zuletzt in seiner Heimatstadt ein Radsportgeschäft und war einer der besten Kletterer seiner Zeit. "Karl-Heinz war ein ganz Großer des Radsports. Er hat bis zuletzt in seinem Laden geschraubt", erzählte Artur Tabat, Veranstalter von Rund um Köln, dem Express.

Anzeige

Kunde gelangen zahlreiche Siege, er war deutscher Straßenmeister und belegte bei den Straßen-Weltmeisterschaften 1965 den fünften Platz. "Er war fit bis ins hohe Alter. Wir sind noch öfter zusammen gefahren", sagte Wüst.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image