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Geraint Thomas reichte ein fünfter Platz auf der letzten Etappe
Geraint Thomas reichte ein fünfter Platz auf der letzten Etappe © Getty Images
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Geraint Thomas ist gerüstet für die Tour de France. Dem Briten reicht auf der Schlussetappe des Criterium du Dauphine ein fünfter Platz für den Gesamtsieg.

Am Fuße des Mont Blanc hat sich der Brite Geraint Thomas (Sky) den Gesamtsieg beim Criterium du Dauphine geholt und für die 105. Tour de France durchaus Ambitionen angemeldet.

Der 32 Jahre alte Radprofi kam auf der harten Schlussetappe mit fünf Bergwertungen in Saint-Gervais les Bains 19 Sekunden hinter Landsmann und Tagessieger Adam Yates (Mitchelton-Scott) als Fünfter ins Ziel und behauptete einen Vorsprung von genau einer Minute.

"Das ist mein bisher größter Sieg auf der Straße, es ist surreal, davon habe ich nicht zu träuem gewagt", sagte der Waliser Thomas, der nun mit einem Führungsanspruch bei der Frankreich-Rundfahrt (7. bis 29. Juli) am Start stehen dürfte. Thomas war bisher immer als Edelhelfer des viermaligen Tour-Champions und amtierenden Giro-Siegers Chris Froome angetreten, diesmal hat der wegen seiner ungeklärten Salbutamol-Affäre umstrittene Sky-Kapitän womöglich Konkurrenz im eigenen Team.

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Buchmann als Sechster zufrieden

Der begabte deutsche Rundfahrer Emanuel Buchmann (Ravensburg/Bora-hansgrohe) überzeugte ebenfalls und kam 14 Sekunden hinter Yates als Etappenvierter ins Ziel, in der Gesamtwertung bedeutete dies Rang sechs mit gut drei Minuten Rückstand auf Thomas. "Das stimmt mich zufrieden", sagte Buchmann. Für den 25-Jährigen, der dieses Jahr die Vuelta als Kapitän fahren soll und bei der Tour nicht vorgesehen ist, war es eine der besten Leistungen seiner Karriere.

Yates hängte Thomas beim wichtigen Tour-Härtetest am Ende des sieben Kilometer langen Schlussanstiegs ab und überspurtete den spanischen Ausreißer Daniel Navarro (Cofidis) auf den letzten 50 Metern. Um den Gesamtsieg des Froome-Teamkollegen zu verhindern, reichte Yates' Attacke allerdings nicht. Rang drei im Gesamtklassement belegte die französische Tour-Hoffnung Romain Bardet (AG2R/1:47).

Neben Buchmann sorgte aus deutscher Sicht auch Sprinter Pascal Ackermann (Kandel/Bora-hansgrohe) für ein Highlight beim traditionsreichen Etappenrennen. Der Pfälzer gewann das zweite Teilstück am vergangenen Dienstag.  

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