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Marcel Kittel (l.) fuhr auf der zweiten Etappe im Grünen Trikot
Marcel Kittel (l.) rätselt über seine schwache Leistungen © Getty Images
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Marcel Kittel rätselt weiter über seine schwache Form. Der Radprofi will weiter pausieren. Zeitfahr-Experte Tony Martin will dagegen wieder angreifen.

Zeitfahr-Spezialist Tony Martin wird sein Renncomeback bei der Tour of Britain (2. bis 9. September) geben, Top-Sprinter Marcel Kittel pausiert dagegen weiter.

Während Martin (33) damit nach seinem sturzbedingten Aus bei der Tour de France die direkte Vorbereitung auf das WM-Zeitfahren in Innsbruck (26. September) startet, sucht Kittel (30) nach den Gründen für sein Leistungstief, das auch zum frühen Ausstieg bei der Deutschland-Tour führte.

"Es hat in meiner aktuellen Situation keinen Sinn, Rennen zu fahren. Ich muss erst auf die Ergebnisse weiterer Untersuchungen warten. Das Risiko wäre zu groß", wurde Kittel in einer Mitteilung seines Teams Katusha-Alpecin zitiert.

Der Thüringer hat in dieser Saison erst zwei Siege zu Buche stehen, auch bei der Tour blieb er ohne Erfolg. Dazu kamen interne Misstöne in seiner Mannschaft und offenkundig gesundheitliche Probleme.

Martin, der vor einem Wechsel zum niederländischen Team LottoNL-Jumbo steht, war auf der achten Tour-Etappe schwer gestürzt und hatte sich dabei einen Wirbel gebrochen.

Anfang August hatte der gebürtige Lausitzer sein Aufbautraining begonnen, vor einer Woche war er vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) ins vorläufige WM-Aufgebot berufen worden.

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