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München - Radprofi Nils Politt überraschte bei der Fernfahrt Paris-Nizza und sicherte sich im Zeitfahren den zweiten Platz.

Nils Politt ist bei der traditionsreichen Fernfahrt Paris-Nizza nach einer ganz starken Vorstellung nur knapp an einem Überraschungssieg vorbeigerast.

Im 25,5 km langen Zeitfahren der fünften Etappe musste sich der Kölner vom Team Katusha-Alpecin in Barbetane dem britischen Tagessieger Simon Yates (Mitchelton-Scott) um sieben Sekunden geschlagen geben und wurde Zweiter.

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"Das war ein ziemlich gutes Zeitfahren, ich bin wirklich zufrieden mit meiner Vorstellung", sagte der 25-Jährige, der zuvor einen neunten Platz ebenfalls im Kampf gegen die Uhr bei der Algarve-Rundfahrt als bestes Saisonergebnis erreicht hatte: "Das war mein erster Podestplatz bei einem großen Zeitfahren. Im Winter habe ich diesmal nur fünf Mal auf meinem Zeitfahrrad trainiert, vielleicht ist das der Schlüssel." 

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Vuelta-Sieger Yates setzte sich nach 30:26 Minuten vor Politt und dem Polen Michal Kwiatkowski (Sky/+0:11 Minuten) durch. Kwiatkowski baute damit die Führung im Gesamtklassement aus und führt nun mit 19 Sekunden Vorsprung auf seinen kolumbianischen Teamkollegen Egan Bernal.

Politt, der für die beste deutsche Platzierung der laufenden Fernfahrt sorgte, liegt mit mehr als zehn Minuten Rückstand auf Platz 31. Die weiteren deutschen Profis lagen am Donnerstag weit zurück, Andre Greipel (Arkea-Samsic) kam als zweitbester auf Platz 90.

Die 77. Auflage der "Fahrt zur Sonne" endet nach insgesamt 1240 km am Sonntag in Nizza. Letzter deutscher Sieger war 2011 Zeitfahrspezialist Tony Martin. Am Freitag geht es über 176,5 km von Peynier nach Brignoles.

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