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Richard Carapaz fährt beim Giro d'Italia weiter im Rosa Trikot
Richard Carapaz fährt beim Giro d'Italia weiter im Rosa Trikot © Getty Images
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Richard Carapaz ist der Gesamtsieg beim Giro d'Italia kaum mehr zu nehmen. Auf der 17. Etappe vergrößert er den Vorsprung auf die Konkurrenz.

Richard Carapaz hat sich beim Giro d'Italia seinen 26. Geburtstag mit einem weiteren Tag im Rosa Trikot versüßt.

Der Ecuadorianer vom Team Movistar verteidigte am Mittwoch die Gesamtführung auf der 17. Etappe über 180 km von Commezzadura zur Biathlon-Arena in Antholz erfolgreich und baute seinen Vorsprung sogar minimal aus. 

Carapaz attackierte kurz vor dem Ende des finalen Anstiegs. Seine plötzliche Tempoverschärfung konnte weder Italiens Hoffnungsträger Vincenzo Nibali (Bahrain Merida), noch der Slowene Primoz Roglic (Jumbo-Visma) direkt parieren.

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Carapaz mit fast zwei Minuten Vorsprung

Carapaz nahm seinen größten Rivalen im Kampf um den Gesamtsieg damit immerhin weitere sieben Sekunden ab. In der Gesamtwertung führt er nun mit 1:56 Minuten vor Nibali und Roglic (+ 2:16 Minuten). Vierter ist sein spanischer Teamkollege Mikel Landa (+ 3:03).

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 "Ich hätte mir keinen besseren Geburtstag als mit dem Rosa Trikot wünschen können", sagte Carapaz: "Mikel Landa hat sich gut gefühlt und attackiert. Ich habe mich auch gut gefühlt und habe mein Bestes gegeben, um von der Attacke zu profitieren."

Peters reißt erfolgreich aus

Mit dem Ausgang der Etappe hatten die Anwärter auf den Gewinn der 102. Italien-Rundfahrt nichts zu tun, den Tagessieg machten stattdessen Ausreißer unter sich aus. Im Finale hatte dabei der Franzose Nans Peters (AG2R) die meisten Kraftreserven, der 25-Jährige siegte letztlich als Solist.

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Große Verwerfungen in der Gesamtwertung sind auf der 18. Etappe am Donnerstag nicht zu erwarten. Der 220 km lange Kurs von Olang nach Santa Maria di Sala führt vorwiegend abwärts, der Tagessieg könnte erneut an einen Ausreißer gehen.

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