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Hiroki Nishimura kann beim Auftaktzeitfahren des Giro nicht mithalten. Das Team des jungen Japaners liefert dafür eine kuriose Erklärung.

Der junge Japaner Hiroki Nishimura ist bei seinem Giro-Debüt gleich zum großen Pechvogel geworden.

Der 24 Jahre alte Radprofi war beim nur acht Kilometer langen Auftaktzeitfahren der Italien-Rundfahrt in Bologna 4:36 Minuten langsamer als Tagessieger Primoz Roglic (Slowenien) und fiel damit aus dem Zeitlimit.

"Unglücklicherweise war er zu nervös für dieses Event", schrieb Nishimuras Mannschaft Nippo-Vini Fantini in einem kurzen Statement bei Facebook.

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Nishimura habe "eine schlaflose Nacht" gehabt, und ein kurzes, aber auf Explosivität ausgelegtes Zeitfahren sei dann zu viel für ihn gewesen. "Er war einfach nicht wettbewerbsfähig", erklärte das zweitklassige Team, das nur dank einer Einladung am 102. Giro d'Italia teilnehmen darf. 

Das gabs bisher nur ein einziges Mal

Am Ende des Kurses mit einer gut zwei Kilometer langen und giftigen Schlusssteigung lag Nishimura 66 Sekunden hinter dem Vorletzten Matti Breschel (Dänemark/EF Education First).

Einen solchen Fall hatte es bei einer großen Landesrundfahrt (Giro, Tour, Vuelta) nur einmal zuvor gegeben, wenn sie mit einem Einzelzeitfahren startete - bei der Tour de France 1985.

Damals traf es den Belgier Alfons De Wolf. Nishimura fehlten letztlich über 40 Sekunden, um das Rennen am Sonntag fortsetzen zu dürfen. Sein Durchschnittstempo lag mit 27,429 um knapp zehn km/h unter dem von Roglic (37,209).

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