vergrößernverkleinern
CYCLING-ESP-TOUR-VUELTA
CYCLING-ESP-TOUR-VUELTA © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

In Doping-Affäre um den Sportmediziner Mark S. werden zwei Österreicher bestraft. Die beiden Radprofis dürfen mehrere Jahre nicht starten.

Die beiden österreichischen Radprofis Georg Preidler (29) und Stefan Denifl (31) sind für ihre Verwicklung in die Dopingaffäre um den Sportmediziner Mark S. hart sanktioniert worden. Die Österreichische Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) sprach gegen beide Sportler eine Sperre von vier Jahren aus. Preidler und Denifl waren seit dem 5. März vorläufig suspendiert, ihre Sperren laufen damit bis zum 4. März 2023.

Preidler hatte im Zuge der Ermittlungen zur sogenannten "Operation Aderlass" bei der Staatsanwaltschaft in Graz eine Selbstanzeige erstattet. Gegen Denifl hatte die Staatsanwaltschaft Innsbruck ermittelt, er zeigte sich daraufhin in einer Vernehmung geständig. Beiden wird Eigenblutdoping zu Last gelegt. Auch der Radsportweltverband UCI bestätigte die Sanktionen.

Preidler und Denifl wurde eine vierwöchige Frist eingeräumt, um die Entscheidungen vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) anzufechten. Bei Preidler bezieht sich der Verstoß gegen die Anti-Doping-Regeln auf das Jahr 2018, bei Denifl geht es "zumindest" um einen Zeitraum vom 1. Juni 2014 bis Ende 2018.

Anzeige
Meistgelesene Artikel

Preidlers Resultate zwischen dem 1. Februar 2018 und dem 5. März 2019 wurden annulliert, die von Denifl zwischen dem 1. Juni 2014 und dem Beginn der vorläufigen Sperre. Alle Start- und Preisgelder müssen zurückgezahlt werden und die Verfahrenskosten von Preidler bzw. Denifl getragen werden. Denifl etwa gewann im betreffenden Zeitraum die Österreich-Rundfahrt (2017) und holte einen Etappensieg bei der Spanien-Rundfahrt (2017).

Nächste Artikel
previous article imagenext article image