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CYCLING-FRA-PARIS-NICE © Getty Images
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Egan Bernal sichert sich den Sieg auf der Tour de Suisse und sendet ein Zeichen an die Konkurrenz. Rohan Dennis scheitert mit einer letzten Attacke.

Der kolumbianische Rad-Jungstar Egan Bernal hat die Tour de Suisse gewonnen und knapp zwei Wochen vor dem Beginn der Tour de France ein Ausrufezeichen gesetzt.

Der 22-Jährige vom Team Ineos wehrte auf der letzten Etappe am Sonntag über 101,5 km rund um Goms die Attacke seines australischen Konkurrenten Rohan Dennis (Bahrain-Merida) ab und sicherte sich nach dem Erfolg bei Paris-Nizza im Frühjahr seinen zweiten Sieg bei einem renommierten Mehrtagesrennen. 

Die Abschlussetappe gewann der Brite Hugh Carty (EF Education First-Drapac) nach einer Solofahrt über 100 km, Dennis und Bernal kamen mit 1:02 Minuten Rückstand als Duo auf den Plätzen zwei und drei ins Ziel.

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In der Endabrechnung lag Bernal damit 19 Sekunden vor Dennis.

Wird Bernal zum Trumpf?

Bernal hatte mit Platz elf im Einzelzeitfahren am Samstag das Gelbe Trikot des Gesamtführenden erfolgreich verteidigt, Zeitfahrweltmeister Dennis Platz sechs belegt und damit 22 Sekunden Rückstand ins Schlussstück mitgenommen.

Davon machte der 29-Jährige am Sonntag aufgrund von Bonussekunden nur noch einen kleinen Teil wett.

Bernal könnte nach der schweren Verletzung seines Kapitäns Chris Froome und der unsicheren Situation von Tour-Titelverteidiger Geraint Thomas, der die Tour de Suisse nach einem schweren Sturz mit allerdings nur leichten Verletzungen aufgeben musste, die Trumpfkarte seines Teams bei der Tour sein, die Ineos unter dem alten Namen Sky sechsmal in sieben Jahren gewonnen hat. 

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Deutsche Profis hatten einen Tag nach dem starken neunten Platz von Nikias Arndt (Buchholz/Sunweb) beim Zeitfahr-Sieg des Belgiers Yves Lampaert (Deceuninck-Quick Step) nichts mit dem Ausgang der Etappe zu tun.

Deutsche Gesamtsieger in der Schweiz waren Hennes Junkermann (1959/1962) und Jan Ullrich (2004). Ein zweiter Triumph (2006) wurde Ullrich nachträglich aberkannt.

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