vergrößernverkleinern
André Greipel steht vor einer ungewissen Zukunft
André Greipel steht vor einer ungewissen Zukunft © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

André Greipel löst seinen Vertrag bei Areka-Samsic vorzeitig auf und steht vor einer ungewissen Zukunft. Am Donnerstag steigt sein letztesn Rennen.

Der deutsche Radprofi André Greipel steht vor einer ungewissen sportlichen Zukunft. Der 37-Jährige und sein französisches Team Arkea-Samsic gaben am Dienstag die einvernehmliche Auflösung des bis 2020 datierten Vertrags zum Ende der laufenden Saison bekannt.

"Vor etwa vier Wochen habe ich das Management des Teams gebeten, den Vertrag zum Ende des Jahres aufzulösen. Emmanuel Hubert und die Teamleitung haben diesem Wunsch entsprochen. Ich bin sehr dankbar für die Zusammenarbeit, die wir 2019 hatten", sagte Greipel.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Anzeige

Enttäuschende Saison für Greipel

Greipel ist seit Saisonbeginn für den Zweitdivisionär aktiv. Zuvor war er acht Jahre für die belgische Equipe Lotto-Soudal sowie deren Vorgängermannschaften gefahren. In dieser Zeit gewann er unter anderem elf Etappen bei der Tour de France.

Meistgelesene Artikel

Nach einer enttäuschenden Saison und Unstimmigkeiten mit Arkea-Samsic hatte Greipel bereits Mitte August geäußert, dass die Situation in seinem Team nicht nach seinem Wunsch sei. In der Tour-Vorbereitung hatte Greipel mit einem gestörten Bakterienhaushalt im Magen zu kämpfen und musste längere Zeit Antibiotika nehmen.

Münsterland-Giro letztes Rennen

Der 37-Jährige teilte am Dienstag zudem mit, dass er beim Münsterland-Giro am Donnerstag sein letztes Rennen für sein jetziges Team absolvieren wird. "Danach werde ich regenerieren und einen Familienurlaub machen", sagte Greipel, der sich in der Woche vom 4. bis 10. November zu seiner Zukunft äußern will.

Besonders die Tour de France 2019 verlief enttäuschend für Greipel, der in den Sprints chancenlos war und sich über mangelnde Unterstützung seiner Mannschaft beklagte. Seine Situation wäre im zweiten und letzten Vertragsjahr bei Arkea nicht besser geworden: Mit der Verpflichtung des Kolumbianers Nairo Quintana wurde die Ausrichtung des Teams noch rundfahrt- und berglastiger.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image