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Ein Hagelschauer überraschte die Radprofis bei der Dauphine
Ein Hagelschauer überraschte die Radprofis bei der Dauphine © imago
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Bei der Radrundfahrt Critérium du Dauphiné überrascht ein Hagelschauer das hintere Feld. Tony Martin kann sich in Sicherheit bringen, Tim DeClercq hat weniger Glück.

Der viermalige Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin und weitere "Nachzügler" sind auf der zweiten Etappe der Radrundfahrt Critérium du Dauphiné von einem bösen Hagelsturm überrascht worden.

Während sich Martin (Jumbo-Visma) am Schlussanstieg zum Col de Portet noch in Sicherheit bringen konnte, erwischte es den Belgier Tim DeClercq (Deceuninck-Quick Step) übel - auf Instagram postete er ein Bild seines von golfballgroßen Hagelkörnern grün, blau und rot geschlagenen Rückens. 

Der Rücken von Tim DeClercq ist gezeichnet vom Hagelschauer der Dauphine
Der Rücken von Tim DeClercq ist gezeichnet vom Hagelschauer der Dauphine © instagram.com/tim_declercq/

Martin von Hagelschauer überrascht

"Es fing etwa 1000 Meter vor dem Ziel an zu hageln", sagte Martin bei radsportnews.com: "Ich dachte noch, ich komme durch. Aber 500 Meter vor dem Ziel wurden die Körner immer größer und die die ganze Straße war weiß. Ich konnte nicht weiterfahren. Ein Junge gab mir zuerst eine aufblasbare Matratze zum Schutz. Als es immer schlimmer wurde, haben wir alle unter einem Baum Schutz gesucht." 

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Der Edelhelfer von Tagessieger Primoz Roglic (Slowenien) blieb durch die Unwetterpause außerhalb des Zeitlimits, die Jury hatte allerdings ein Nachsehen.

Die Topfahrer wie Roglic oder Emanuel Buchmann waren zum Zeitpunkt des Hagelchaos' bereits im Ziel, leiden mussten die abgehängten Profis. "Als ob die Beine nicht schon weh genug getan hätten", meinte der ramponierte DeClercq.

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