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Am Sonntag wird über 21 Kilometer auf Kopfsteinpflaster gefahren
Am Sonntag wird über 21 Kilometer auf Kopfsteinpflaster gefahren © Getty Images
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Die 9. Etappe ist einer der Höhepunkte der diesjährigen Tour de France. Das Streckenprofil erinnert stark an einen Klassiker. Kopfsteinpflaster ist im Programm.

Die Favoriten zittern, die Klassikerjäger sind motiviert: Die 9. Etappe (zum LIVETICKER)  erspricht ein Höhepunkt der 105. Tour de France zu werden, in ihrer Charakteristik ist sie in diesem Jahr einzigartig.

Mit 156,5 km Länge ist der Tagesabschnitt zwar vergleichsweise kurz, doch der Weg von Arras nach Roubaix führt durch die Hölle des Nordens.

Im Vergleich zu Paris-Roubaix, der "Königin" der Frühjahrsklassiker, ist die Tour-Etappe allerdings vergleichsweise harmlos. 15 der gefürchteten Pave-Sektoren stellen Mensch und Material zwar wieder vor eine enorme Herausforderung, die Passagen über das Kopfsteinpflaster erstrecken sich aber "nur" über insgesamt 21,7 km. Bei Paris-Roubaix im April waren es noch 54,5 km.

Unterschätzen dürfen vor allem die Favoriten im Kampf um Gelb die 9. Etappe aber nicht. Die Tour de France kann am Sonntag zwar nicht gewonnen, aber durchaus verloren werden. Der Etappensieg dürfte an einen Klassikerspezialisten wie Weltmeister Peter Sagan gehen. Auch John Degenkolb, 2015 Sieger von Paris-Roubaix, geht hochmotiviert ins Rennen (SERVICE: Die Gesamtwertung der Tour de France).

Arras steht zum fünften Mal im Tour-Kalender. 1991 begann hier die 6. Etappe, die der Franzose Thierry Marie nach einer 234 km langen Solofahrt mit dem Tagessieg und dem Sprung ins Gelbe Trikot beendete.

In Roubaix macht die Große Schleife zum 26. Mal Station. Anders als beim Klassiker endet die Etappe nicht im altehrwürdigen Velodrom, sondern auf einer nahegelegenen Zufahrtsstraße. 

So können Sie die Tour de France LIVE im TV und Ticker verfolgen:

TV/ Livestream: Eurosport / ARD

Liveticker: SPORT1.de

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