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Sein Team lässt die Dominanz der vergangen Jahre vermissen, aber Geraint Thomas glaubt dennoch an den Gesamtsieg. Ineos befinde sich in einer starken Position.

Tour-de-France-Titelverteidiger Geraint Thomas ist trotz der fehlenden Dominanz seines Ineos-Teams vom erneuten Triumph bei der Frankreich-Rundfahrt überzeugt.

"Wir sind ziemlich gut unterwegs. Okay, wir haben das Gelbe Trikot nicht und fahren nicht jeden Tag an der Spitze. Aber es gibt mehrere Wege, die Tour zu gewinnen", sagte Thomas am zweiten Ruhetag in Nimes am Montag: "Wir sind in einer superstarken Position."

Thomas liegt vor der Schlusswoche in den Alpen als Gesamtzweiter 1:35 Minuten hinter dem französischen Spitzenreiter Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick Step). Sein kolumbianischer Teamkollege Egan Bernal (+2:02) ist Fünfter.

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Anders als in den Vorjahren, als Ineos unter dem Namen Sky seit 2012 sechs Toursiege feierte und dabei in den Bergen stets das Tempo bestimmte, wirkt die Equipe aber anfällig wie lange nicht mehr.

Buchmann warnt: Thomas nicht abschreiben

An Thomas' Zielsetzung, die Tour nach dem Erfolg im Vorjahr erneut zu gewinnen, hat sich deshalb aber nichts geändert.

"Ich bin motiviert und will diese Tour zu einem positiven Ende bringen", sagte Thomas, der jedoch einräumte, dass die Tour 2019 bisher ein "ziemliches Auf und Ab" gewesen sei.

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Zuversicht herrscht auch beim Teamchef David Brailsford.

"Wir sind das einzige Team, das zwei Fahrer in der Gesamtwertung weit vorne hat", sagte er. Der deutsche Hoffnungsträger Emanuel Buchmann (Ravensburg/Bora-hansgrohe) traut Ineos ebenfalls viel zu. "Man darf Geraint Thomas nicht abschreiben. Die langen und regelmäßigen Anstiege in den Alpen sollten ihm besser liegen. Auch Egan Bernal macht einen guten Eindruck", sagte er.

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