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Nizza - Für John Degenkolb ist die Tour de France 2020 schon nach dem ersten Tag beendet. Der Deutsche meldet sich dementsprechend niedergeschlagen in den Sozialen Medien zu Wort.

Die 107. Tour de France ist für den Deutschen John Degenkolb schon nach der Auftaktetappe beendet.

Der 31-Jährige vom Team Lotto-Soudal kam auf der 156 km langen Etappe von und nach Nizza am Samstag zu Fall und erreichte das Ziel außerhalb des Zeitlimits.

Degenkolb nach Untersuchung: "Habe alles verloren"

Degenkolb musste nach dem Rennen zur Röntgenuntersuchung, das mobile medizinische Labor verließ er mit großen Pflastern auf den Knien. "Es sieht nicht gut aus", sagte er anschließend. (Das Ergebnis der 1. Etappe)

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Wenig später hatte er Gewissheit. "Manchmal gewinnst du, manchmal verlierst du. Heute habe ich alles verloren", schrieb Degenkolb in den Sozialen Medien: "Es ist fürchterlich frustrierend. Aber das ist die brutale Realität des Radsports."

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Greipel mit vier Stichen genäht

Degenkolb war vor allem als Sprinthelfer für den Australier Caleb Ewan eingeplant. Für das belgische Team Lotto-Soudal ist in Frankreich noch Roger Kluge im Einsatz. Nach Degenkolbs Aus sind noch elf deutsche Fahrer im Rennen.

Sprinter Andre Greipel und Allrounder Nils Politt können trotz ihrer Stürze weiter für das Team Israel Start-up Nation antreten. Greipel wurde mit vier Stichen am Bein genäht. Politt zog Blessuren am Rücken davon. Von Brüchen blieben beide Radprofis aber verschont.

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