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Emanuel Buchmann hat sich in der Gesamtwertung verbessert
Emanuel Buchmann hat sich in der Gesamtwertung verbessert © Imago
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Der Belgier Wout Van Aert sichert sich im Massensprint in Lavaur den Sieg auf der 7. Etappe der Tour de France. Aber auch die deutsche Hoffnung tankt Selbstvertrauen.

Wout van Aert hat die siebte Etappe der Tour de France gewonnen.

Der Belgier triumphierte in Lavaur vor Edvald Boasson Hagen (Norwegen) sowie Bryan Coquard (Frankreich) und feierte damit seinen zweiten Etappensieg bei dieser Frankreich-Rundfahrt.

Van Aert siegt auf der 7. Etappe

"Ich bin sehr stolz auf diesen Sieg. Da war vom ersten Kilometer viel Action drin", sagte Van Aert im Zielraum. (Die 7. Etappe im Liveticker zum Nachlesen). 

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Das Gelbe Trikot verteidigte der Brite Adam Yates (Mitchelton-Scott) erfolgreich und geht damit als Gesamtführender in die beiden Pyrenäen-Etappen am Wochenende. (Die Gesamtwertung der Tour de France)

Tour de France 2020: Buchmann verbessert sich

Bester Deutscher auf der 7. Etappe in der überraschend kleinen Spitzengruppe war Emanuel Buchmann als 19., damit verbesserte er sich in der Gesamtwertung auf Platz zwölf (+0:22 Minuten). Im Laufe der Etappe überstand Buchmann die vielen Windkanten ohne Zeitverlust.

"Wir haben einen grandiosen Job gemacht. Wir haben gezeigt, dass wir hier ein starkes Team haben und man Respekt vor uns haben muss", sagte die deutsche Rundfahrt-Hoffnung nach der siebten Etappe der Tour de France.

Sas deutsche Team Bora-hansgrohe gab gleich zu Beginn Vollgas - und erwischte die Konkurrenz völlig unvorbereitet. Im Wind zerlegte der Bora-Express mit hohem Tempo des Feld in mehrere Gruppen, auch Ex-Meister Maximilian Schachmann und Lennard Kämna verrichteten an der Spitze Schwerstarbeit. 

Sie zahlte sich aus: Zu den abgehängten zählten unter anderem die Etappensieger Alexander Kristoff, Caleb Ewan sowie Sam Bennett, der Träger des Grünen Trikots. Nach rund einer Stunde war der Widerstand der Verfolger gebrochen. Der Vorsprung auf die ersten Nachzügler um Bennett wuchs auf ein komfortables Maß.

Nutznießer der Aktion war vor allem Bora-Sprinter Peter Sagan. Der dreimalige Weltmeister machte im Zwischensprint 17 Punkte auf Bennett gut. 90 km vor dem Ziel zog der für seine Fluchtversuche berühmte Belgier Thomas De Gendt davon. Der Profi vom Team Lotto-Soudal setzte sich aber nie entscheidend ab und wurde 35 km vor dem Ziel gestellt. 

In dieser Phase wirbelten Windkanten das ohnehin ausgedünnte Hauptfeld weiter durcheinander. Sagan und Buchmann hielten sich an der Spitze, ihre Helfer verloren aber ebenso den Anschluss wie Mitfavorit Tadej Pogacar (Slowenien/UAE Team Emirates). 

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Dass der deutsche Sprinter Andre Greipel auch ohne den Bora-Angriff nicht im Finale mitmischen würde, war schon vor dem Start klar gewesen. Die Wunden nach seinem Sturz beim Auftakt in Nizza haben sich entzündet, der 38-Jährige vom Team Israel Start-Up Nation nimmt seit Donnerstag ein Antibiotikum. 

"Ich bin nicht nur hier, um durchzufahren. Ich möchte schon versuchen, mal mitzumischen. Aber man muss das akzeptieren, wenn der Körper eine Reaktion zeigt", hatte Greipel vor Etappenstart gesagt.

Aktuelle Zwischenstände der Tour de France 2020

In der Gesamtwertung hat Yates drei Sekunden Vorsprung auf Top-Favorit Primoz Roglic (Slowenien/Jumbo-Visma) und neun Sekunden auf den drittplatzierten Guillaume Martin (Frankreich/Cofidis).

Das Grüne Trikot übernahm Sagan, der im Sprint um den Tagessieg trotz aufopfernder Arbeit seines deutschen Teams Bora-hansgrohe aber nur 13. wurde. Über Stunden hatte der Bora-Express zuvor Vollgas, doch vor dem ersten Pyrenäen-Showdown verpulverte das deutsche Top-Team die Kräfte. (Die Sprintwertung im Überblick)

In der Bergwertung führt Benoit Cosnefroy (Frankreich/AG2R La Mondiale) mit 23 Punkten vor Michael Gogl (Österreich/NTT Pro Cycling) mit 12 Punkten und dem Iren Nicolas Roche (Sunweb) mit 11 Zählern. (Die Bergwertung im Überblick). 

Ausblick auf die 8. Etappe

Nachdem die Alpen bereits zu Beginn der 107. Frankreich-Rundfahrt gestreift wurden, nimmt das Feld am Samstag die grünen Hänge an der Grenze zu Spanien in Angriff - und tritt damit auch im Kampf um den Gesamtsieg in eine neue Phase. Es schlägt die Stunde der Tourfavoriten um Buchmann (Tour de France: Alle Etappen im SPORT1-LIVETICKER). 

Mit 141 Kilometern ist die achte Etappe vergleichsweise kurz, doch nicht minder schmerzhaft. Drei Bergwertungen stehen zwischen Cazeres-sur-Garonne und Loudenvielle auf dem Programm, darunter der Port de Bales, bei der Tour 2020 der erste Anstieg der höchsten Kategorie. Der Col de Mente und der Col de Peyresourde (beide 1. Kategorie) sind aber kaum weniger fordernd. Alle Etappen der Tour de France 2020 gibt es hier im Überblick.

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mit Sport-Informations-Dienst

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