vergrößernverkleinern
Die Deutschen treffen im Finale auf Japan
Die Deutschen treffen im Finale auf Japan © Getty Images
teilentwitternE-MailKommentare

Die deutsche Auswahl im 7er-Rugby verliert das Finale gegen Japan und verpasst die Qualifikation für die World Series. Das Wolfpack liegt bis kurz vor Schluss vorne.

Die deutsche Nationalmannschaft im olympischen 7er-Rugby hat bei den "Hong Kong Sevens" die Qualifikation für die World Series denkbar knapp verpasst. Die Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) musste sich im Finale dem topgesetzten Absteiger Japan mit 14:19 geschlagen geben, der damit in der Saison 2018/19 in die Eliteliga zurückkehrt.

"Die Enttäuschung im gesamten Team ist jetzt natürlich unfassbar groß. Es wird noch eine Weile dauern, bis die Jungs das verarbeitet haben und voll fokussiert die nächsten Aufgaben angehen können. Aber es bleibt festzuhalten: Wir haben als Mannschaft wieder Fortschritte gemacht", sagte DRV-Sportdirektor Manuel Wilhelm.

Deutschland verspielt Führung

Deutschland hatte kurz vor Schluss noch 14:12 geführt, ehe Siosifa Lisala mit seinem zweiten Versuch des Spiels doch noch für die Wende zugunsten der Japaner sorgte. Im Halbfinale hatte sich das deutsche Team von Bundestrainer Vuyo Zangqa wenige Stunden zuvor mit 19:12 gegen Chile durchgesetzt.

Für das Team des DRV war die Niederlage gegen Japan die erste des Turniers. Im Viertelfinale hatte es gegen Uganda ein 26:0 gegeben, in den Gruppenspielen wurden Papua-Neuguinea (36:7), Gastgeber Hongkong (14:12) und Simbabwe (27:7) bezwungen.

Im Vorjahr war das "Wolfpack", so der Spitzname des deutschen Teams, ebenfalls erst im Finale an Spanien gescheitert, 2016 hatte man das Halbfinale erreicht.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel