vergrößernverkleinern
Israel Folau, Rechtsstreit
Israel Folau, Rechtsstreit © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Israel Folau und der australische Verband können bei einem Mediationstermin keine Einigung erzielen. Dem Rugby-Star droht eine gerichtlicher Auseinandersetzung.

Der Streit um Australiens gefallenen Rugby-Superstar Israel Folau geht in die nächste Runde.

Meistgelesene Artikel

Nachdem ein vierstündiger Mediationstermin zwischen Folau und dem australischen Verband am Freitag ohne Einigung endete, steht nun laut Folaus Anwalt wohl eine gerichtliche Auseinandersetzung bevor. Der 30-Jährige hatte im April mit einem homophoben Social-Media-Post für Wirbel gesorgt, woraufhin ihn Rugby Australia im Mai vor die Tür setzte

Folau, dem es Berichten zufolge vor allem um eine finanzielle Entschädigung für durch den Skandal verlorene Sponsoren-und Marketingeinnahmen in Höhe von umgerechnet sechs Millionen Euro geht, zeigte sich höchst unzufrieden nach dem Gespräch.

Anzeige

Folau sorgt mit Instagram-Post für Entsetzen

"Ich bin sehr, sehr enttäuscht von dem Resultat", sagte Folau: "Ich möchte jenen danken, die mich die ganze Zeit über unterstützt haben. Ich werde weiter für die Freiheit aller Australier einstehen." Erwartungsgemäß wird der Fall nun an das Bundesgericht weitergeleitet und könnte Jahre andauern.

Der streng religiöse Folau hatte im April auf Instagram ein Bild gepostet, auf dem unter anderem Homosexuellen, Alkoholikern, Dieben und Atheisten gedroht wird: "Die Hölle erwartet euch. Tut Buße! Nur Jesus kann euch retten." 

Nachdem der Verband daraufhin seinen bis 2022 gültigen Vertrag gekündigt hatte, zeigte Folau keine Reue und ließ die Frist für einen Einspruch verstreichen. Seine Karriere steht vor dem Aus.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image