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Rugby-Spieler klagen wegen schwerer Spätfolgen
Rugby-Spieler klagen wegen schwerer Spätfolgen © AFP/SID/MARTY MELVILLE
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Mehrere Rugby-Spieler um Ex-Weltmeister Steve Thompson klagen gegen mehrere Sportverbände. Die Spieler fühlen sich ausreichend geschützt.

Mehrere hochdekorierte Rugby-Spieler um den ehemaligen englischen Weltmeister Steve Thompson bereiten wegen schwerer Spätfolgen eine Klage gegen mehrere Sportverbände vor.

Nach Angaben der Kanzlei Rylands werfen ihre Mandanten dem Weltverband World Rugby, dem englischen sowie dem walisischen Verband vor, sie nicht vor den von Gehirnerschütterungen ausgehenden Risiken geschützt zu haben. Insgesamt repräsentiere die Kanzlei mehr als 100 Spieler, deren Alter zwischen 20 und 50 liege.

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Anwalt Richard Boardman erklärte, viele der Spieler zeigten Anzeichen von neurologischen Schädigungen.

Die Verbände sollten "aufhören, das Problem zu leugnen und anerkennen, dass es ein Problem gibt." Zuletzt hatte das Thema Gehirnerschütterungen auch im Fußball zu immer mehr Diskussionen geführt.

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Beim 42-jährigen Thompson wurde im November eine früh einsetzende Demenz sowie der Verdacht auf eine chronisch-traumatische Enzephalopathie (CTE) diagnostiziert.

"Ich kann mich nicht daran erinnern, 2003 die Weltmeisterschaft gewonnen zu haben oder zum Turnier in Australien gewesen zu sein", sagte er: "Nach dem, was ich jetzt weiß, wünschte ich mir, dass ich nie Profi geworden wäre."

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