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Iris Schmidbauer liegt beim Klippenspringen bereits weit zurück
Iris Schmidbauer liegt beim Klippenspringen bereits weit zurück © Getty Images
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Iris Schmidbauer muss nach dem ersten Tag im Klippenspringen ihre Hoffnungen auf eine WM-Medaille fast schon begraben. Die 24-Jährige gibt die Hoffnung nicht auf.

Klippenspringerin Iris Schmidbauer hat ihre spektakuläre Flugshow bei der Schwimm-WM in Südkorea mit einer Enttäuschung begonnen. "Das war nicht so mein Tag", sagte die 24-Jährige, die nach den ersten beiden Durchgängen in Gwangju mit 106,30 Punkten nur auf dem elften Platz liegt. Vom Bronzerang trennen sie nach zwei schwachen Sprüngen bereits 37,70 Zähler.

Am Dienstag (5.00 Uhr MESZ) stürzt sich die Bayerin, die seit Januar in Dresden trainiert, noch zweimal aus 20 Metern in die Tiefe. Dann will sie auch den schwierigsten Sprung, den Dreifach-Rückwärtssalto mit Doppelschraube, zeigen.

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"Wenn ich super springe, ist noch alles möglich, es kann noch das Podium drin sein", sagte Schmidbauer, die den Extremsport erst seit fünf Jahren betreibt. Nach dem vierten Platz in der Weltserie in Beirut vor einer Woche hatte sie mit Bronze geliebäugelt. 

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Bader holte Medaille in Barcelona

13 Springerinnen stürzten sich mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h aus schwindelerregender Höhe von einem Stahlgerüst in ein 15 Meter breites und sechs Meter tiefes Becken auf dem Gelände der Chosun Universität.

Die Kulisse ist diesmal nicht so spektakulär wie bei den Weltmeisterschaften zuvor: Vor zwei Jahren waren die Extremsportler vor dem Budapester Parlament an der Donau, vor vier Jahren in Kasan vor dem Kreml und bei der Premiere 2013 im Hafen von Barcelona gesprungen.

Der Schwimm-Weltverband FINA hatte die Sportart vor sechs Jahren wegen der enormen Telegenität ins offizielle WM-Programm aufgenommen. Schmidbauer war bei ihrem Debüt 2017 auf dem zehnten Platz gelandet. Die bislang einzige deutsche Medaille hatte Anna Bader als Dritte in Barcelona gewonnen.

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