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Der DSV kommt nicht zur Ruhe
Der DSV kommt nicht zur Ruhe © FIRO/FIRO/SID
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Der ehemalige Wasserballer Dirk Klingenberg wird nun doch nicht Nachfolger des freigestellten DSV-Leistungssportdirektors Thomas Kurschilgen.

Spektakuläre Wende beim Deutschen Schwimm-Verband: Der ehemalige Wasserballer Dirk Klingenberg wird nun doch nicht Nachfolger des freigestellten DSV-Leistungssportdirektors Thomas Kurschilgen. Der 51-jährige Klingenberg, der 190 Länderspiele bestritt, sollte eigentlich am Dienstag seine Arbeit als Interimsmanager bis zu den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli bis 8. August) antreten. Das wurde erst am Montag mitgeteilt.

Grund sei, dass nach der Bekanntgabe der geplanten Einstellung "ein frivoler Bericht aus der Vergangenheit Klingenbergs bekannt wurde, welcher - obwohl kein juristisches Fehlverhalten vorliegt - mit den hohen moralischen Ansprüchen" des DSV "nicht vereinbar ist und daher ein sofortiger Kurswechsel durch den Vorstand eingeleitet wurde".

Man habe sich "gemeinsam mit Herrn Klingenberg offen zu den entstandenen Diskussionen ausgetauscht und sind auch gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass er im Sinne des Verbandes den Posten des Sportdirektors nicht antreten wird", sagte DSV-Präsident Marco Troll.

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Kurschilgen war im Februar von seinen Aufgaben freigestellt worden, weil er Hinweisen auf Missbrauchs-Verdachtsfälle nicht angemessen nachgegangen sein soll.

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