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ATP Media Breakfast
ATP Media Breakfast © Getty Images
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Boris Becker hat eine offene Rechnung in der Schweiz beglichen. Der sechsstellige Betrag war seit sieben Jahren fällig. Zeitweise wurden Vermögenswerte gesperrt.

Boris Becker hat offenbar einen Teil seiner Schulden beglichen.

Wie die Welt berichtet, hat der 49-Jährige sieben Jahre alte Schulden in der Schweiz abbezahlt.

Dabei handelt es sich um 180.000 Euro, die Becker als Selbstständiger der Ausgleichskasse Zug überweisen musste. Seit 2010 hatten die Beamten versucht, per Zahlungsbefehl das Geld einzutreiben.

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Als Becker nicht reagierte, sperrte das Betreibungsamt Küsnacht im Kanton Zürich Vermögenswerte im Wert von 82.000 Euro. Das entsprach Beckers gesamten Anteil von 90 Prozent an der Boris Becker GmbH. Nun teilte die Ausgleichskasse Zug mit: "Wir haben keine Forderungen offen gegenüber Herrn Becker."

2003 war der dreifache Wimbledon-Sieger nach Zug gezogen und hatte dort mit einem Partner eine gemeinsame Firma gegründet. 2014 zog Becker nach London, ohne die Schulden in der Schweiz zu begleichen. In der englischen Hauptstadt soll Becker drei Millionen Euro Schulden bei der Privatbank Arbuthnot Latham haben und wurde vor Gericht für Bankrott erklärt.

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